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Praktische Tipps für die Umrüstung

07.11.2007 | Rubrik: Aktuell, Heizung-Tipps & Ideen, Heizungsmagazin | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Die Umrüstung von Handregulierventilen
auf thermostatische Heizkörperventile in
bestehenden Anlagen erfolgt in der Regel um
die Heizkosten zu senken und den Komfort
zu verbessern.

Zudem wird sie durch den Gesetzgeber
zwingend vorgeschrieben. Bei bestehenden
Anlagen müssen die vorhandenen technischen
und baulichen Gegebenheiten berücksichtigt
werden. Bei der Feststellung der
Umrüstungsmaßnahmen wird festgelegt,
was eingebaut werden soll:

  • Heizkörperthermostate
  • Überström-/Differenzdruckregler
  • Außentemperaturgeführtere Regelung
  • Boilerregelung

Systematischer Ablauf einer Umrüstungsmaßnahme

  • Anlagentyp feststellen: Pumpen- oder Schwerkraftheizung, Ein- bzw. Zweirohrsystem, Groß- oder Kleinanlagen, Fernwärme oder Kesselanlage
  • Heizkörperthermostatventile, Ermittlung des Pumpendrucks, Auswahl des Ventiltyps
  • Bei Fernwärmeunternehmen erfolgen.
  • Überström-/Differenzdruckregler: der zur Verfügung stehende Druck sowie die erforderliche Wassermenge bestimmen die Auslegung von Überstrom- bzw. Differenzdruckreglern.
  • Außentemperaturgeführte Regelung: Je nach Anlagengegebenheiten sind die benötigten Komponenten zusammenzustellen.
  • Boilerregelung: Ggf. Abstimmung mit der Zentralregelung.

Die Euronorm HD 1215-2 (DIN 3841) legt die Abmessungen von Heizkörperventilen fest. Da diese Norm in der jetzigen Form erst seit1978 Gültigkeit besitzt, kann es vorkommen, dass in bestehenden Anlagen Ventile mit ungenormten Abmessungen vorgefunden werden. Zum Ausgleich eventuell vorhandener Längen- und Dimensionsunterschiede bietet Danfoss entsprechende Komponenten zur Umrüstung auf thermostatische Heizkörperventile an. Für Umrüstungsmaßnahmen kleineren Umfangs stellen diese Zubehörteile eine ideale Lösung dar. Bei größeren Objekten kann es vorteilhaft sein, auf Ventilgehäuse mit kürzeren Abmessungen zurückzugreifen. Hier kann die ausführende Firma davon profitieren, dass Danfoss weltweit tätig ist. Die in anderen Ländern genormten Einbaumaße variieren gegenüber der Euronorm, Baureihe D, zum Teil erheblich. In der Tabelle »Abmessungen« sind einige Abmessungen aufgelistet. Bitte beachten Sie jedoch, dass Danfoss in Deutschland standardmäßig nur Ventilgehäuse können nur objektbezogen separat bestellt werden. Einen entsprechenden Bedarf stimmen Sie bitte mit dem für Sie zuständigen Danfoss Außendienstmitarbeiter ab.

Praktische Vorgehensweise

1. Fühlerauswahl
2. Soll ein Raumthermostat die Pumpe bzw. den Mischer Ihrer Anlage schalten, so ist darauf zu achten, dass nach dem Einbau der Thermostatventile diese Schaltung nur als Nachtabsenkung genutzt wird. Dies bedeutet, dass tagsüber eine Höhere Einstellung zu wählen ist.
3. Befinden sich mehrere Heizkörper in einem Raum, empfiehlt sich aus Gründen einer optimalen wirtschaftlichen Nutzung und Temperaturverteilung der Einbau von Thermostatventilen an allen Heizkörpern.
4. Bei vertauschten Vor- und Rücklaufanschlüssen an Radiatoren können starke Klopfgeräusche auftreten, da die Ventile falsch durchströmt werden.
5. Durch den Einsatz von Thermostatventilen ergeben sich geänderte Betriebsbedingungen. Der Kunde sollte darüber umfassend informiert werden.

Montage der Fühlerelemente mit Schnappbefestigung

Durch die patentierte Schnappbefestigung der Danfoss Fühler ist die Montage noch schneller und einfacher geworden. Nur noch gerade ansetzen und aufdrücken. Schon st der Thermostatfühler fest mit dem Ventilgehäuse verbunden.

Montage der Behördenfühler sowie älterer Fühlermodelle

Diese Fühlerelemente werden weiterhin nach der bewährten Methode montiert. Den Fühler gerade auf das Ventilgehäuse schieben, andrücken bis er einrastet und mit der 2 mm Inbusschraube sichern (bzw. mit der Schlitzschraube bei den Servicefühlern).

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