Neue Kessel heizen gut.
Die Wirtschaftlichkeit von Modernisierungs-
maßnahmen im Heizungbereich
hängt aber auch von der optimalen
Funktion der Systemtechnik im Detail ab.
Nur wenn der hydraulische Abgleich stimmt und
die Wärmeübergabe richtig dimensioniert ist,
arbeitet die Gesamtanlage effizient.
Zudem amortisieren sich Modernisierungsmaßnahmen
in die Systemtechnik sehr schnell, wie die
VDMA-Studie belegt.
Unsere Checkliste führt auf, wann Sie Ihrem Kunden einen Tausch von Heizkörperventilen und –thermostaten, verbunden mit Kostenvorteilen durch geringeren Energieverbrauch, empfehlen sollten.
Und wir bieten Ihnen ein Werkzeug an, mit dem Sie eine schnelle Bestandaufnahme vor Ort machen können, den Datenschieber für die hydraulische Optimierung von Heizungsanlagen im Gebäudebestand.
Checkliste zum Tausch von Heizkörperventilen und Heizkörperthermostaten.
Montage neuer Ventile oder Ventileinsätze mit Voreinstellung zur Beseitigung konkret auftretender Probleme wie
- Ventilstörung/unzureichende Ventilfunktion
- Geräuschentwicklung (Pfeifen, Rauschen, Glucksen, Klopfen)
- Zu starke/schwache Heizwasserversorgung des Heizkörpers
- Unzureichende Temperaturspeizung (bei Brennwert- und Niedertemperaturtechnik), geringer/kein Brennwertnutzen
- Kein Kondensat im Syphon des Brennwertkessels, Abgasstutzen heißer als handwarm
Verbesserung von Komfort und Effizienz des Heizsystems
- Hydraulischer und energetischer Abgleich
- Anpassung der Heizkörperwärmeleistung an tatsächlichen Wärmebedarf
- Optimierung der Wärmeübergabe aus Komfortgründen
- Energetische Optimierung von Vor- und Rücklauftemperatur (bei Brennwert- oder Niedertemperaturtechnik)
- Optimiertes strömungstechnisches und akustisches Verhalten
- Erfüllung des EnEV-Nachweises bei Sanierungen
- Erfüllung der EnEV-/VOB-Forderung nach hydraulischem Abgleich
- Bei Forderung nach Thermostat mit 1 K-Band (EnEV-Nachweis)
Ein Thermostatwechsel ist sinnvoll
- Aus optischen Gründen (aktuelles Design)
- Um die Technik auf den neusten Stand zu bringen
- Bei Heizkörpern mit geringem Wasserinhalt, die von schnell regulierendem Thermostat besonders profitieren
- Bei Räumen mit kleiner Speichermasse, die von schnell regulierendem Thermostat besonders profitieren
- Bei Wunsch nach individueller, Zeitgesteuerter Einzelraumregelung
- Bei Forderung nach Thermostat mit fixer Begrenzung im öffentlichen Bereich (z.B. Schulen oder Behörden)
- Bei Forderung nach Diebstahlschutz.
Neuer Datenschieber für hydraulische Optimierung von Heizungsanlagen im Gebäudebestand
Die schnelle Bestandsaufnahme einer Heizungsanlage vor Ort ermöglicht ein neuer Datenschieber, den Danfoss und Wilo gemeinsam entwickelt haben. In Gebäuden mit bis zu zehn Wohneinheiten lassen sich damit alle wesentlichen Daten für den hydraulischen Abgleich ermitteln.
Der Danfoss-Wilo-Datenschieber bietet sowohl die nötigen Informationen und Eingabefelder für die Auslegung der Heizkörperventile als auch die Parameter zur richtigen Pumpendimensionierung. Mit wenigen Handgriffen stehen alle wichtigen Informationen über das Gesamtsystem zur Verfügung, die praxisorientierten Überschlagswerte sind rasch bestimmt.
Vorhandene Baugruppen können so ideal eingestellt und voreinstellbare Thermostatventile oder Ventileinsätze, wo nötig, nachgerüstet werden. Auch der Bedarf an automatischen Strangreglern und elektronischen Pumpen ist so exakt definierbar. Damit sind alle Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Anlagensanierung erfüllt.
Die Dokumentation kann ebenfalls bereits im Objekt erfolgen. Dazu liegen dem Datenschieber Protokollformulare bei, die vor Ortausgefüllt und der Fachunternehmererklärung beigefügt werden können. Der Danfoss-Wilo-Datenschieber ist bei Danfoss kostenlos erhältlich. Alternativ stehen Softwaregestützte Varianten zur Verfügung.
