Elektrische Kompressionswärmepumpen werden
im Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer
Energien weiterhin nicht gefördert, weil sie Umwelt
und Klima nicht genug schonen, und weil sie unter
hohen Umwandlungsverlusten erzeugten Strom benötigen.
Dies befanden Experten vom Umweltbundesamt, womit
sie mit ihrer Kritik nicht ganz alleine sind. Denn auch die Energieberater der Verbraucherzentrale Saarland halten sich in einer Pressemitteilung unter dem Titel „Klimakiller im Schafspelz - Wärmepumpen: kontraproduktiv statt regenerativ" mit Kritik ebenfalls nicht zurück: „Sie werden fälschlicherweise mit alternativen, also regenerativen Energien gleichgesetzt." Nach Einschätzung der Verbraucherschützer würde gar „eine umfassende Nutzung der elektrischen Wärmepumpen Deutschland auf seinem Weg zu mehr Klimaschutz und Energieeffizienz um Jahrzehnte zurückwerfen".
Auch „Stiftung Warentest" äußert sich in "test" (6/07) zum Thema Umweltverträglichkeit elektrischer Wärmepumpen kritisch: „Auf dem eigenen Grundstück verursacht eine Wärmepumpe zwar keinerlei Abgase, doch ein fairer Vergleich mit anderen Heizsystemen muss berücksichtigen, was bei der Stromerzeugung passiert."
Unter Verweis auf den "unter dem Strich sehr hohen Primärenergieeinsatz" in Kraftwerken schlussfolgern die Warentester, dass "also Niemand ein schlechtes
Gewissen haben muss, nur weil er sein Haus mit Öl oder Gas befeuert. Im Gegenteil: Bei Radiatorheizung erreichen moderne Brennwertgeräte in Kombination mit einer Solaranlage ähnliche Primärenergieaufwandszahlen wie die Wärmepumpen, die das Erdreich anzapfen."
