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Wärmepumpen

10.09.2008 | Rubrik: Aktuell, Heizung-Tipps & Ideen | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Die Wärmepumpe entzieht ihrer „kalten“ Umgebung das sind: Luft, Wasser und Erdreich die Wärme. Um diese wärme für Heizzwecke und Warmwasserbereitung nutzbar zumachen wird diese durch elektrisch oder verbrennungsmotorisch angetriebene Kompressoren auf eine höhere Temperatur gebracht. Wirtschaftlich sinnvoll ist diese Technik auch noch bei einer außen Temperatur von -20°C. Es gibt 4 Arten von Wärmepumpen die in dem nachfolgenden Text Einzelt und genauer erklärt werden.

Wasser/Wasser – Wärmepumpe

Bei diesen Wärmepumpen wird die Wärmequelle Wasser direkt genutzt.
Durch dem Grundwasser oder einem nicht zufrierenden Bach/See wird das Wasser gefördert.
Diese Arten von Wärmepumpen sind immer genehmigungspflichtig.
Da das Grundwasser auch an Frosttagen eine Temperatur von 7-10°C besitzt ist sie damit einer der sichersten Energiequellen. Das Wasser wird in der Wärmepumpe abgekühlt, dadurch verdampft Das Kühlmittel und erzeugt Wärme.


Sole/Wasser – Wärmepumpe

Diese Wärmepumpen nutzen die Erdwärme mittels eines Solekreislaufes.
Da die Temperatur der Erdwärme fast das ganze Jahr konstant ist, kann man diese Quelle als sehr sicher ansehen. Die Leistung der Pumpe wird durch die Anzahl der Bohrungen und deren Tiefe bestimmt. Bohrungen von einer Tiefe von 100m sind bei Einfamilienhäusern meist ausreichend.


Luft/Wasser – Wärmepumpe

Da die Energiequelle dieser Pumpe die Außenluft ist, sind keine weiteren Erd- und Bohrungsarbeiten erforderlich. Dieses Verfahren ist auch bei einer außen Temperatur von -20°C anwendbar. Da aber die Temperatur der Luft nicht konstant ist, erzeugt die Luft/Wasser Wärmepumpe bei gleichem Energieverbrauch mehr oder weniger Wärme. Dieser negative Aspekt wird dennoch durch die kostengünstigere und leichtere Installation ausgeglichen.


Solargestütztes Wärmepumpsystem

Dieses verfahren kombiniert die Vorteile von Solaranlagen und Wärmepumpen.
Im Sommer sorgt die Solaranlage für Warmwasserbereitung. Die Überschüssige Energie wird in die Erde ausgelagert dadurch kommt es in der Solaranlage nie zum stillstand oder Dampfschlägen. In der Übergangszeit reicht meistens auch die produzierte Energie von der Solaranlage. Im Winter dient die Solaranlage zum anheben der Quelltemperatur für die Wärmepumpe. Dadurch wird der Flächenverbrauch reduziert.


Bauliche Vorraussetzungen



Wasser/Wasser – Wärmepumpe Sole/Wasser – Wärmepumpe

• Bei ausreichend großem Grundstück, kann ein Erdkollektor eingesetzt werden
• Dabei werden Rohre unter der Frostgrenze ca. 1,2m unter der Erdoberfläche horizontal im Erdreich verlegt
• Die Kollektorfläche muss etwa doppelt so groß sein wie die zu beheizende Fläche


Luft/Wasser - Wärmepumpe

• Geringer Platzbedarf, ein Brennstoff muss nicht vorhanden sein
• Die Anlage kann in und außerhalb des Hauses aufgestellt werden
• Auf eventuelle Schallschutzanforderungen ist zu achten


Solargestütztes Wärmepumpsystem

• Es reicht aus wenn für den Kollektor bzw. das Solarmodul benötigte Dachfläche genutzt werden kann

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