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Ausblick – Die Energie von Morgen

14.10.2008 | Rubrik: Aktuell

Miniblockheizkraftwerk

Mit so einem Gerät besteht die Möglichkeit, eigenen Strom zu erzeugen und mit der Abwärme, die durch die Stromerzeugung entsteht, eine Heizungsanlage zu betreiben. Durch einen Verbrennungsmotor wird ein Generator betrieben, der den Strom erzeugt.
Der Generator bzw. Motor produziert Wärme, die das Wasser was diese beiden Geräte umströmt aufnimmt wird. Das so erhitzte Wasser wird anschließend durch einen Wärmetauscher geleitet, welches die gewonnene Wärme an das Heizungssystem abgibt. Auf dieser Weise wird die eingesetzte Energie doppelt genutzt z.B.: Erdgas, Flüssiggas, Heiz- oder Rapsöl. Vorteile
• Bestehende Heizungsinstallationen können bestehen bleiben, oft reichen kleine Veränderungen
• Kann als Zusatzheizer genutzt werden als auch alleinige Heizquelle
• Der meiste Teil der gewonnenen Energie und Heizwärme wird vor Ort genutzt
• Das Gerät ist nicht größer als eine Waschmaschine
• Nicht benötigte Energie kann an das nahe gelegene Energie Unternehmen verkauft werden


Geothermie

Durch Heizkraftwerke könnte die Geothermie bzw. Erdwärme in Thermalwasser als Energiequelle genutzt werden. In der Oberflächengeothermie werden Temperaturen bis zu 20°C genutzt. Dabei werden Wärmepumpen in der Verbindung mit Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren oder Grundwasserbrunnen eingesetzt. Die Tiefengeothermie nutzt die in Tiefen vorkommende Hitze die in kristallinen Gesteinen oder Thermalwasservorräten gespeichert sind. Bei der hydrothermalen Geothermie werden in großen Tiefen natürliche Thermalwasservorräte angezapft.


Vollsolarbeheiztes Haus

Die Gesamte Energie wird hier durch die Sonnenkraft bezogen. Dach und Fassaden werden mit Solarzellen bestückt. Der Wärmebedarf wird durch Solarkollektoren gedeckt. Diese Häuser sind generell nach Süden gerichtet um somit die beste Sonneneinstrahlung zu haben. Eine perfekt gedämmte Außenhülle, großflächige Fenster mit besonders Wärmeschützender Verglasung und ein modernes Belüftungssystem gehören zum Konzept.


Brennstoffzelle

Nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung wird Strom und Wärme erzeugt. Im Aufbau kann man eine Brennstoffzelle mit einer Batterie vergleichen. Bestehend aus zwei Elektroden (Annode und Kathode) und einen Elektrolyt. An die Anode wird kontinuierlich Wasserstoff herangeführt, an die Kathode Sauerstoff. Ein so genannter Reformer im Brennstoffzellenheizgerät wandelt Erdgas zu Kohlendioxid und Wasserstoff um, der in der Brennstoffzelle mit Luftsauerstoff bei einer geräuschlos ablaufenden „kalten Verbrennung“ zu reinem Wasser reagiert. Dabei erzeugt die Brennstoffzelle Gleichstrom und Wärme, die chemische Energie des Oxidationsprozesses, der so genannten „kalten Verbrennung“, wird in elektrische Energie umgewandelt.