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Das Resultat des „Geojetting“ Verfahrens von Vaillant

17.10.2008 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Das Resultat ist eine erhebliche schnellere und damit kostengünstigere Durchführung von Bohrungen im Vergleich zur konventionellen Technik. Vaillant geht davon aus, dass man die Bohrungen mit „Geojetting“ um rund 20% bis 30% billiger anbieten kann als auf die herkömmliche Art. Welche Bedeutung dies hat, ergibt sich aus der typischen Kostenstruktur für eine Sole/Wasser- Wärmepumpenanlage mit vertikaler Erdwärmesonde: Im Einfamilienhaus verschlingt bisher die Bohrung rund 50% der Gesamtkosten, im Zweifamilienhaus sind es ungefähr 60% und in Mehrfamilienhäusern oft bis zu 80%. In der Bohrkrone sorgen bis zu sechs Saphirdüsen für eine so hohe Ausrittgeschwindigkeit, dass das Bodengestein durch Erosion bis zu einer feinkörnigen Suspension aufgelöst und in die Porenräume des Umgebungsgesteins gepresst wird.

Die bei herkömmlichen Bohrverfahren üblichen Schlammemissionen an der Oberfläche entfallen so weitgehend. Wird eine Sonde in Lockergesteinen oder festen Sedimentgesteinen errichtet, muss meistens kein Bohrgut abtransportiert werden. Die Eindringgeschwindigkeit liegt dabei um den Faktor 4 bis 5 über der konventioneller Bohrtechnik. Der Gesamtzeitaufwand für den Bohrvorgang reduziert sich allerdings nicht in gleichem Maß, weil der Gestängehandlingszeit nur halbiert worden ist.

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