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Korrosion in Heizsystemen

04.11.2008 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Um Kohlendioxid- Emissionen zu vermeiden, sollte man auch mit seiner Zentralheizung richtig umgehen. Hierzu zählen die richtige Reinigung des Heizwassers und der Schutz vor Korrosion. Haushalte sind für fast ein Drittel unseres gesamten Energieverbrauchs verantwortlich, wobei der größte Teil davon für die Raumheizung verwendet wird. Somit wurde der Trend in Richtung Hochleistungs- Brennwertkessel stark angeregt, insbesondere seit 1997 das Kyoto- Protokoll unterschrieben wurde. Viele Brennwertkessel arbeiten heutzutage mit hohen Leistungen und machen bereits einen Löwenanteil des Marktes aus, ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Technologie in Deutschland fast Norm geworden ist. Viele sind sich jedoch nicht bewusst, dass dieses eindrucksvolle Leistungsniveau bereits beim Einfüllen von Wasser in eine neue Zentralheizungsanlage gefährdet werden kann, wen das Wasser nicht ordnungsgemäß behandelt wird.

Korrosion und Kesselstein

Korrosion wirkt sich in einem gewissen Grad auf alle Wasseranlagen ausm die aus metallischen Komponenten gefertigt wurden. Da die Fortschritte mit der Brennwertkesseltechnologie zu kleineren und kompakteren Wärmeaustauschern mit kleineren Leistungen und einem hohen Wärmefluss geführt haben, sind sie nun anfälliger denn je für die negativen Auswirkungen von Korrosion und Kesselstein. Außerdem werden viele der heutigen Wärmeaustauscher aus Aluminium hergestellt. Aluminium hat eine natürliche Schutzbeschichtung aus Aluminiumoxid, die eine überlegene Korrosionsbeständigkeit bietet. Die Schutzsicht wird außerhalb des neutralen pH- Bereichs (4,5 bis 8,5) oder in Wasser, das einen hohen Chlorid- und Kupferiongehalt hat, jedoch zunehmend instabil, weshalb sie für Grübchenbildung anfällig ist, was zu einer Perforation der Wand und zu einem Ausfall von Komponenten oder der Anlage führen kann. Diese beiden Faktoren haben die Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Wasserbehandlung erhöht, obwohl die Aufrechterhaltung der Leistung, des Betriebes und der Langlebigkeit einer Zentralheizungsanlage zum Glück relativ einfach ist, vorausgesetzt, es werden die richtigen Produkte gewählt.


Schutz von Anfang an

Wenn zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme ein Korrosionsschutzmittel, wie zum Beispiel der „Protector F1“ von Fermox hinzugefügt wird, wird eine Metallkorrosion verhindert. Diese Schutzmittel entwickeln in einem elektrochemischen Prozess einen dünnen Film um das Metall herum, der eine weitere Korrosion verhindert. Dieser Film wird durch das ständige Vorhandensein des Schutzmittels im Wasser aufrechterhalten, weshalb es wichtig ist, dass die richtige Mengte ständig im System enthalten ist. Eine Anlage, die mit „Protector F1“ behandelt wurde, sollte ca. alle fünf Jahre überprüft werden. Wenn in der Zwischenzeit das Wasser aus der Anlage abgelassen wird, muss die Anlage sofort erneut behandelt werden.


Auch im Bestand

Eine Wasserbehandlung sollte nicht nur für neue Installationen in Erwägung gezogen werden. Bei älteren Anlagen sind Boilergeräusche, kalte Stellen und ein Ausfall der Pumpe nur ein paar der Probleme, die durch eine effektive Reinigung und Behandlung ausgeschlossen werden können, außerdem werden dadurch Energieeinsparungen erzielt. Eine schmutzige Zentralheizungsanlage kann die Heizkostenrechnung um bis zu 35% erhöhen, wobei ein kostspieliger Ausfall des Boilers riskiert wird. Das so genannte „Powerflushing“ ist eine leistungsfähige und wirksame Methode zur Reinigung einer bestehenden Zentralheizungsanlage. Wenn „Powerflushing“ mit einem wirksamen Reinigungsmittel, wie z.B. dem „Cleaner F1“ von Fernox, kombiniert wird, können bis zu 80% des gesamten Schlamms und Kesselsteins aus einer Zentralheizungsanlage entfernt werden, woraufhin die Anlage fast wieder ihr optimales Leistungsniveau erreicht.

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