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Kosten von Holzpellets

05.11.2008 | Rubrik: Aktuell

Wie schnell sich der Austausch eines alten Gas- oder Ölkessels gegen eine Pelletanlage trotz höherer Investitionskosten unter Berücksichtigung künftiger Betriebskosten pro Jahr rentieren kann, zeigt die Beispielrechnung von der Firma Hoval, demzufolge Amortisationszeiten von gut vier Jahren für einen modernen Pelletkessel realistisch sind. Mit geringeren Energiekosten dauerhaft Geld sparen, damit überzeugt man den Endverbraucher. Es gilt, ihm plausibel zu machen, dass die Anschaffungskoten einer modernen Pelletheizung in Relation um Gesamtnutzen eben doch nicht zu hoch sind. Zu Unrecht haben Umweltschutz, Werterhalt von Immobilien und neue Technologien für ihn viel zu oft nur begleitende Bedeutung. Als zweckmäßiges Volumen für einen sinnvoll dimensionierten Pelletlagerraum in einem Einfamilienhaus mit 12kW Heizlast und einem bisherigen Heizölverbrauch von 2500L pro Jahr sind 5.040kg Pellet mit einem Volumen von 7,8m³ Pelletvorrat anzusetzen. Das Risiko von unterwarteten Preisveränderungen für den Einkauf eines Pelletjahresbedarfs lässt sich durchaus in Grenzen halten.

Es gibt Pelletfabrikanten, die bei Abschluss eines fünfjährigen Pellet- Liefervertrages folgendes anbieten: Mit Abnahme jeweils zwischen April und Ende September wird der elektronisch abfragbare Tagespreis für Pellets zugrunde gelegt. Darauf wird ein Aufschlag von 2,5cents pro kg Pellets als Risikoprämie erhoben. Das bedeutet bei einem Pelletpreis von 18,70 Cents pro kg am 6.3.2008 in Essen ca. 13,33% Preis- Risikoaufschlag. Doch garantiert wird, dass dieser als fester Preis während der gesamten 5 Jahre nicht überschritten wird, auch nicht, wenn der aktuelle Pelletpreis am Liefertag höher liegt. Ist der allgemeine Pelletmarktpreis jedoch bei Bezug eines neuen Jahresbedarfs niedriger als bei Vertragsabschluss, bei ermäßigt sich der neue Jahrespreis für den Vertragskunden entsprechend. Vergleichbare langfristige Abschlüsse für Heizöl als Energie dürften heute wohl kaum zu erreichen sein, obgleich Heizöl ohnehin schon oft doppelt so teuer wie Pellets mit gleichem Heizwert sind.