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Start - Heizungs-Journal - Dezember 2008

Schnee auf Photovoltaik Anlagen – Sichere Räumsysteme

18.12.2008 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Die Firma Schletter bietet ein Schneeräumsystem namens „SnowAway“ an. Das System kann entweder gleich beim Anlagenneubau installiert werden oder problemlos bei den meisten bestehenden Anlagen nachgerüstet werden. Der Schnee muss allerdings leicht angetaut sein, damit der Schnee vom Dach geholt werden kann. Bei festgefrorenem Schnee bietet diese Technik auch keine Möglichkeit. Dafür gibt es bei dieser Räummethode auch keine Beschädigung der Solarmodule, da nur weiche Kunststoffteile verwendet werden. Die Firma Schneerutsch und Futsch setzt auf eine mechanische Beseitigung des Schnees und zwar, bevor er auf die Module fällt. Bei beginnendem Schneefall lässt sich mit dem System entweder von Hand oder vollautomatisch eine spezielle Kunststoffgitterplane über die Module ziehen. Diese Plane bedeckt dann die Module und der Schnee bleibt auf der Folie liegen. In einstellbaren Intervallen von drei bis fünf Stunden wickelt das System die Plane wieder auf eine Rolle am unteren Ende der Module und streift den Schnee dabei ab. Aber lohnt sich das überhaupt? Es wird mit diesem System ein Ertragsausfall von bis zu 60% in einem Wintermonat erreicht. Das sind 16% des Jahresertrages.

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Schnee auf Photovoltaik Anlage – Absturzgefahr

17.12.2008 | Rubrik: Aktuell | 1 Kommentare | 0 TrackBacks

Wenn Sie den Schnee trotzdem von Ihrer Anlage beseitigen wollen, weil es z.B. eine zu große Menge ist. Dann sollten sie sich auf jeden Fall eine optimale Standsicherheit verschaffen und sich zum Beispiel mit einer Sicherheitsleine gegen das Abstürzen vom Dach sicher. Schneebedeckte Dächer sind noch rutschiger als nasse und damit doppelt gefährlich. Bei einem Sturz vom Dach wären die wenigen zusätzlichen kW sehr teuer erkauft. Bei nicht allzu großer Firsthöhe lässt sich der Schnee auch vom Boden aus entfernen. Ein verlängerter Besenstiel oder eine Teleskopstange können dabei gute Dienste leisten. Allerdings besteht bei beiden Methoden die Gefahr, dass die Module verkratzt und damit beschäftigt werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Schnee zunächst erst etwas antaut und dann wieder festfriert. Deshalb wäre es natürlich sinnvoll, die Module sofort ach dem Schneefall vom Schnee zu befreien. Neben den Ertragseinbußen birgt der Schnee auf Dach und Modulen aber noch eine andere Gefahr: Im Winter 2005/2006 ist stellenweise so viel Schnee gefallen, dass die Unterkonstruktion der Module diese Last nicht mehr tragen konnte. Die Gestelle haben sich verformt und dadurch zu Beschädigungen des darunter liegenden Daches geführt. Um hier im möglichen Schadensfall nachweisen zu können, dass die Schneelast „nicht unüblich“ gewesen ist, empfiehlt es sich die Wettereinflüsse genau zu dokumentieren. Fall dann doch etwas passiert sein sollte, wer zahlt den Schaden?

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Schnee auf Photovoltaik Anlagen – Geringe Ertragseinbußen

16.12.2008 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Wenn der Schnee nicht ganz so schnell von den Modulen rutscht, ist das noch kein Beinbruch. Denn die Statistik besagt, dass im Winterhalbjahr von Oktober bis März nur rund ein Viertel es Jahresertrages anfällt. In den Sommermonaten von April bis September hingegen sind es rund drei Viertel. An einem durchschnittlichen Sommertag (Monatsertrag geteilt durch 30 Tage) erzeugt eine Photovoltaikanlage rund 4,5 kW/h pro kW Peak. An einem Wintertag hingegen nur knapp eine kW pro kW Peak. Auch ein sonniger Wintertag ist im Hinblick auf die erzeugten Strommengen nicht so ertragreich wie ein Sommersonnentag. Das liegt am wesentlichen flacheren Stand der Sonne. Damit ist ein einzelner sonniger Tag im Sommer durchaus ertragreicher als eine ganze durchschnittliche Woche im Winter.

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Schnee auf Photovoltaik Anlagen – schon vorher Verhindern

15.12.2008 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Es gibt verschiedene Methoden und sogar automatische Anlagen, mit denen sich der Schnee von den Solarmodulen holen lässt. Zwar ist der Schnee in unseren Breitengraden seltener geworden und der Klimawandel tut sein Übriges, das weiße Winter immer rarer werden. Trotzdem gibt es sie gelegentlich noch, die Schnee bedeckten Landschaften. Auch in Deutschland. Und wenn dann nach langem Schneefall die Sonne scheint, ist das zwar ein Bilderbuchwetter für Skifahrer. Für Besitzer von Photovoltaikanlagen ist aber der Schnee ein dicker Wermutstropfen. Denn die verschneiten Module können die paar kostbaren Sonnenstrahlen im Winter dann leider nicht nutzen.

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Wilo- Wissensdatenbank im Internet

08.12.2008 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

In der neuen Wissensdatenbank der Wilo AG können Themen nach verschiedenen Kriterien wie Anwendungsbereich, Baureihe und Baujahr selektiert werden. Auch durch Eingabe der Artikelnummer oder eines Suchbegriffes können Ratsuchende schnell und einfach Informationen zu Pumpen und Pumpensystemen abrufen. Mit der Suchmaske verknüpft ist ein Katalog wichtiger Themenfelder und häufig gestellter Fragen. Zudem gibt es ein Top 5- Ranking der meistgestellten Fragen. Die Wissensdatenbank ist das Ergebnis einer Unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit zwischen der zentralen Schulungsarbeitung, dem Service International und dem Wilo- Kompetenzteam. Letzteres beantwortet beispielsweise nicht nur jährlich mehrere zehntausend Anfragen prompt und umfassend, sondern sorgt auch für eine systematische, themenspezifische Dokumentation. Der Datenbestand der Wissensdatenbank reicht von Einsteigerthemen wie „Was ist eine Nassläuferpumpe?“ bis zu detaillierten Erläuterungen zu verschiedenen Störmeldungen.

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Pelletkessel als Alternative

05.12.2008 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Ob Holz als CO2 neutraler Brennstoff der zu Pellets gepresst wird eine wirkliche Alternative zu den fossilen Energiequellen ist, wird in diesem Artikel geklärt. Holzpellets sind die energiereichste Form von Holz als Brennstoff. Qualitätspellets besitzen folgende Eigenschaften: Ohne chemische Zusatzstoffe gepresste Holzpellets haben nach DIN und Norm mit 6 bzw. 8 Durchmesser und 30mm Länge eine noch höhere Energiedichte als andere biogene Festbrennstoffe, nämlich 5kWh/kg. 1 Tonne Holzpellets ersetzt 500 Liter Heizöl und benötigt 1,5m³ Lagervolumen bei einer Dichte von 650kg/m³ und max. 7% Feuchtegehalt. Für die Herstellung von Pellets werden nur 2,7% der Endenergie benötigt. Pellets sind 3 Jahre lagerfähig. Als Aschegehalt rentieren max. 0,3%. Die Asche gilt als vorzüglicher Gartendünger im Kreislauf der Natur. Moderne Holzfeuerungsanlagen emittieren 90% weniger Feinstaub als technisch uralte Kaminfeuer. Ein moderner 15kW Pelletkessel als Zentralheizung für ein Einfamilienhaus setzt pro Jahr nur ca. 1,1kg Feinstaub frei. Pelletheizungen machen weniger als 0,05% der gesamten Feinstaubbelastung in Deutschland aus. Feinstaub aus Dieselmotoren kann lungengängig sein, aus Holzpellets dagegen nicht. Feinstaub aus vollständiger Holzverbrennung besteht hauptsächlich aus Salzen und ist um den Faktor 5 bis 10 weniger zelltoxisch als Dieselrusspartikel. Die Hauptargumente für den Einbau von Pelletkesseln lauten. Langfristig gesicherte Brennstoffversorgung, da in Deutschland selber jährlich mehr Holz zuwächst als eingeschlagen und genutzt wird. Pellets sind ein nachwachsender, weitgehend CO2 – neutraler Energieträger. Unabhängig von fossilen Brennstoffen kann hiermit eine ganzjährige Wärmeversorgung gesichert werden.

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Veränderungen 2009 – Gesetze und Verordnungen

03.12.2008 | Rubrik: Aktuell | 1 Kommentare | 0 TrackBacks

Energie- Einsparverordnung 2009 (EnEV 2009)

Die Energie- Einsparverordnung 2009 verschärft bei Neubauten und wesentlichen Änderungen im Gebäudebestand die Anforderungen an den Primärenergiebedarf (qp) um etwa 30% und an den Gebäudewärmeschutz (z.B. Transmissionswert H’T) um etwa 15%. Dies lässt sich durch verbesserte Heiztechnik erreichen, beispielsweise mit einem Öl- oder Gas- Brennwertkessel in Kombination mit einer Solaranlage oder mit kontrollierter Wohnungslüftung.

Das Gesetz tritt voraussichtlich Mitte 2009 ein!


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Veränderungen 2009 – Novelle der EnEV 2009

02.12.2008 | Rubrik: Heizungsmagazin | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Zurzeit wird die EnEV 2009 überarbeitet. Sie wird dann im Neubaubereich erhöhte Anforderungen an den zulässigen Primärenergiebedarf und den baulichen Wärmeschutz stellen. Die EnEV 2009 muss noch endgültig verabschiedet werden, sie tritt nach heutigem Stand voraus sichtlich Mitte 2009 in Kraft. Für Bauherren bedeuten die Änderungen höhere Anforderungen bei der Wärmeerzeugung, wenn sie ihren Bauantrag nach dem 31.Dezember 2008 stellen. Im Interesse der CO2- Reduzierung und eines sparsamen Umgangs mit fossilen Energieträgern ist der von der Bundesregierung eingeschlagene Weg, regenerative Energien stärker zu nutzen, der richtige.

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Veränderungen 2009 – Bundesregierung

01.12.2008 | Rubrik: Heizungsmagazin | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Die Bundesregierung hat im Dezember 2007 das integrierte Energie- und Klimaprogramm mit insgesamt 14 Gesetzen und Verordnungen beschlossen. Ziel ist es, Energie noch effizienter einzusetzen als bisher und dadurch die CO2- Emissionen bis 2020 um 40% unter das Niveau von 1990 zu senken.

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