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Schnee auf Photovoltaik Anlagen – Geringe Ertragseinbußen

16.12.2008 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Wenn der Schnee nicht ganz so schnell von den Modulen rutscht, ist das noch kein Beinbruch. Denn die Statistik besagt, dass im Winterhalbjahr von Oktober bis März nur rund ein Viertel es Jahresertrages anfällt. In den Sommermonaten von April bis September hingegen sind es rund drei Viertel. An einem durchschnittlichen Sommertag (Monatsertrag geteilt durch 30 Tage) erzeugt eine Photovoltaikanlage rund 4,5 kW/h pro kW Peak. An einem Wintertag hingegen nur knapp eine kW pro kW Peak. Auch ein sonniger Wintertag ist im Hinblick auf die erzeugten Strommengen nicht so ertragreich wie ein Sommersonnentag. Das liegt am wesentlichen flacheren Stand der Sonne. Damit ist ein einzelner sonniger Tag im Sommer durchaus ertragreicher als eine ganze durchschnittliche Woche im Winter.

Diese Relation macht deutlich, dass die Verluste bei der Solarstromerzeugung durch eine Schneebedeckung zwar vorhanden und messbar sind, aber aus dem Gefühl heraus deutlich überschätzt werden. Ein Schneeräumen ist daher im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage nicht unbedingt erforderlich. Aber trotz der gelegentlichen Schneebedeckung im Januar ist meist im November bereits der Jahresertrag erreicht.

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