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Schnee auf Photovoltaik Anlage – Absturzgefahr

17.12.2008 | Rubrik: Aktuell | 1 Kommentare | 0 TrackBacks

Wenn Sie den Schnee trotzdem von Ihrer Anlage beseitigen wollen, weil es z.B. eine zu große Menge ist. Dann sollten sie sich auf jeden Fall eine optimale Standsicherheit verschaffen und sich zum Beispiel mit einer Sicherheitsleine gegen das Abstürzen vom Dach sicher. Schneebedeckte Dächer sind noch rutschiger als nasse und damit doppelt gefährlich. Bei einem Sturz vom Dach wären die wenigen zusätzlichen kW sehr teuer erkauft. Bei nicht allzu großer Firsthöhe lässt sich der Schnee auch vom Boden aus entfernen. Ein verlängerter Besenstiel oder eine Teleskopstange können dabei gute Dienste leisten. Allerdings besteht bei beiden Methoden die Gefahr, dass die Module verkratzt und damit beschäftigt werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Schnee zunächst erst etwas antaut und dann wieder festfriert. Deshalb wäre es natürlich sinnvoll, die Module sofort ach dem Schneefall vom Schnee zu befreien. Neben den Ertragseinbußen birgt der Schnee auf Dach und Modulen aber noch eine andere Gefahr: Im Winter 2005/2006 ist stellenweise so viel Schnee gefallen, dass die Unterkonstruktion der Module diese Last nicht mehr tragen konnte. Die Gestelle haben sich verformt und dadurch zu Beschädigungen des darunter liegenden Daches geführt. Um hier im möglichen Schadensfall nachweisen zu können, dass die Schneelast „nicht unüblich“ gewesen ist, empfiehlt es sich die Wettereinflüsse genau zu dokumentieren. Fall dann doch etwas passiert sein sollte, wer zahlt den Schaden?

Ist es von entscheidender Bedeutung, ob die aufgetretene Schneelast die Vorgaben in den einschlägigen Normen überschritten hat oder nicht. In den meisten Fällen ist die zulässige Schneelast noch deutlich unterschritten. Der Installationsbetrieb könnte sich dann bei später ersichtlichen Schäden nicht auf „die damals zu hohe Schneelast“ herausreden, falls dies bei Schneebedeckung entsprechend dokumentiert wurde. Der Gutachter warnt auch deutlich davor, die Solarmodule vom Schnee zu befreien. Wer also nicht riskieren will, selbst Hand an den Schnee zu legen, der kann inzwischen auch auf automatische Lösungen zurückgreifen. Dabei wird der Schnee entweder mechanisch entfernt oder durch elektrische Beheizung weggetaut.

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Bisherige Kommentare (1)

| Kempendorf schreibt am 01.12.10 11:58:

Für die Rentabilität Ihrer Anlage ist nicht nur die Lage und die Ausrichtung entscheidend, es ist auch wichtig wie sauber sie ist. Durch verschmutze Module sind Einbußen bis hin zu ca. 10-15 % der eigentlichen Leistung zu verzeichnen. Im Winter sind durch Schneedecken noch viel größere Leistungsabfälle zu verbuchen bis hin zur Nullleistung. Wie wird man im Winter Herr der Lage ohne irgendwelchen halsbrecherischen Aktionen? Die Gefahr, dass man von einer herabrutschenden Schneedecke erfasst wird ist halt sehr groß und oft genug passiert. Deshalb bieten wir Ihnen Teleskopstangen auch wasserführend mit einer Länge von bis zu 16 m, sowie die dazu gehörigenen Komponenten wie Schneeräumer oder Klapphalter usw. hier an.
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