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Pellets – Rahmenbedingungen

13.01.2009 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Bei einer Pellets- Heizanlage beginnt die Planung bereits mit dem Thema Verfügbarkeit der Wärme, denn Pelletsanlagen setzen ein entsprechendes Wärme- Speichervermögen voraus. Dies hat seine Gründe in der Technik: Sobald eine Wärmeanforderung ansteht, werden Pellets angefordert und zum Brenner transportiert. Anschließend wird ein Heißluftgebläse zugeschaltet, um die auf dem Brennerrost liegenden Pellets der Primärverbrennung zuzuführen. Die aufsteigenden Gase werden durch das Gutbett unter Zuführung von Sekundärluft gezündet und die Pellets vollständig verbrannt. Nach wenigen Minuten hat sich ein stabiles Glutbett aufgebaut. Nach ca. 10min steht dann die volle Feuerungsleistung zur Verfügung. Jetzt wird das Kesselwasser erwärmt und die Umwälzpumpe bringt das erwärmte Wasser zu den Verbrauchsstellen.

Die gesamte Vorlaufzeit beträgt ca. 20min. Dies gilt herstellerunabhängig für alle Markt vertriebenen Systemen. Mithin sollte der Fachhandwerker bei der Auslegung einen ausreichend großen Pufferspeicher berücksichtigen, um gegebenenfalls einen Lastausgleich für das Heizsystem sicherzustellen, wenn die komplette Wärme nicht abgenommen wird, bzw. um ein zu häufiges Takten des Kessels zu vermeiden und eine lange Brennerlaufzeit zu garantieren. Dadurch kann die technische bedingte Trägheit des Systems sicher abgefangen werden.

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