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Tipps für wirtschaftliches Energiesparen Teil2

27.01.2009 | Rubrik: Aktuell

Durch spezielle Maßnahmen den Energieverbrauch um bis zu 30% reduzieren, steht außer Zweifel. Doch vergleichbare Ergebnisse können auch mit geringerem Kostenaufwand erreicht werden, hat die Deutsche Energie- Agentur am Beispiel eines Einfamilienhauses aus dem 1960er- Jahren errechnet. Wer seinen alten Wärmeerzeuger gegen eine Brennwertanlage austauscht, die von einer thermischen Solaranlage mit Heizungsunterstützung flankiert wird, spart bei den Energiekosten unmittelbar rund 25%. Noch günstiger wird es, wenn statt des Brennwertgerätes eine Kombination aus Pelletskessel und Solarthermie die Wärmeversorgung übernimmt. Dann sinken die Brennstoffkosten sogar um 35%. Um diese Spareffekte zu erzielen, sind laut dena Investitionen in Höhe von 14000 bis 19000€ notwendig. Bauherren, die bei einem vergleichbaren Einfamilienhaus bevorzugt durch Dämmung Energie sparen wollen, müssen hingegen mit folgenden Durchschnittskosten rechnen.

- Außenwanddämmung mit 12cm Wärmedämmverbundsystem 107€/m²
- 6cm Dämmung der Kellerdecke mit Gipsfaserplatten 23€/m²
- 18cm Dachbodendämmung, oberste Geschossdecke 41€/m²
- neue Dacheindeckung mit Aufdopplung der Sparren um 4cm und 18cm Dämmung 120€/m²
- Austausch der einfach verglasten Fenster gegen Wärmeschutzverglasung mit Fugenabdichtung 248€/m²


Bei einem in den 1960er- Jahren üblicherweise gebauten kleinen Zweifamilienhaus schlagen danach allein die Dacheindeckung sowie die Außenwanddämmung mit rund 40000€ zu Buche.

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