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Manueller hydraulischer Abgleich ist unnötig

09.02.2009 | Rubrik: Aktuell

Bedarfsheizung statt Angebotsheizung mit zentraler Pumpe und Drosselregelung, so präsentiert sich das innovative „Dezentrale Pumpensystem“ von Wilo. Jede Heizfläche wird bei diesem System durch eine Miniaturpumpe mit der jeweils benötigten Heizwassermenge versorgt. Hauptvorteil für den SHK- Fachhandwerker: der manuelle hydraulische Abgleich entfällt. Der folgende Beitrag erläutert, was hinter der innovativen Technik steckt, welche Einsparmöglichkeiten sie bietet und worauf bei Planung und Montage zu achten ist. Mit dem „Dezentralen Pumpensystem“ das Wilo vorgestellt hat, leistet das Unternehmen Pionierarbeit: An die Stelle einer „Angebotsheizung“ mit zentraler Heizungspumpe und Drosselregelung tritt eine „Bedarfsheizung“, bei der jede Heizfläche individuell durch eine Miniaturpumpe die benötigte Heizwassermenge erhält. Schlecht versorgte Heizkörper in hydraulisch nicht optimalen Heizsystemen gehören damit der Vergangenheit an. Vor allem wurde erstmals ein Konzept entwickelt, durch das sich die Energieeffizienz des gesamten Heizungssystems gegenüber dem konventionellen Systemaufbau deutlich verbessern lässt, nicht nur beim Stromverbrauch der Pumpen, sondern insbesondere auch beim Heizungsaufwand.

Pumpen laufen nur, wenn Wärme benötigt wird

Das Dezentrale Pumpensystem wurde primär für konventionelle Zentralheizungen entwickelt. Genauer gesagt für Zweirohrsysteme mit Flächen- oder Radiatorenheizungen mit Auslegungsmassenströmen bis ca. 100l/h pro Heizkreis in Verbindung mit den heute üblichen Wärmeerzeugern. Einsatzbereiche sind Neubauten sowie die Nachrüstung von Altbauten. Das System kann sowohl in Ein- und Mehrfamilienhäusern als auch in Nutzimmobilien wie Bürogebäuden eingebaut werden. Die Systemgruppe Pumpe besteht dabei aus den drei Kernkomponenten: 1. Pumpe (ein Modell für alle Einsatzfälle)
2. Pumpenadapter (je nach Bedarf in folgenden Ausführungen: Durchgang, Hahnblock Durchgang, Hahnblock Eck)
3. Pumpenelektronik