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Holzhackschnitzelheizung

10.02.2009 | Rubrik: Aktuell

Der Name ist Programm: Das Unternehmen Ch. Blum Holzbau plant und erstellt individuelle Holzhäuser, Anbauten und Aufstockungen. Man weiß die Vorzüge des natürlich gewachsenen Materials Holz zu schätzen. Mit 25 Mitarbeitern werden zwischen 15 und 20 Projekten im Jahr realisiert. Bei der Verarbeitung in Zimmerei und Schreinerei fallen jede Menge Reste an, und die werden schon lange sinnvoll genutzt, in Zukunft sogar noch sinnvoller. Dazu wurde im Herbst 2007 der alte Hackschnitzelkessel durch einen neuen ersetzt. Die Leistung und die Zuverlässigkeit ließen bei dem Altgerät zu wünschen übrig, außerdem war es kleiner dimensioniert.

Der neue „Heizomat“ vom Typ „HKS- RA“ hat eine Nennwärmeleistung von rund 1400m ² Fläche. Es ist vorgesehen, einmal den gesamten Bürotrakt mitzubeheizen. Die Planung für die Baumaßnahme inklusive des neuen Spänebunkers erfolgte im Haus durch die eigenen Architekten. Das Brennmaterial lagert nun in einem 90m³ fassenden Betonbunker über dem Heizraum, der außen passend mit Holz verkleidet wurde. Die Zufuhr der Hackschnitzel erfolgt automatisch: Aufgrund der Gravitationskraft gelangen die Holzreste direkt zum Einschub. Über die rückbrandsichere Zellenradschleuse des „Heizomats“ kann sogar gröberes Brennmaterial eingebracht werden.