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Brennstoffzellen in Hausenergieversorgung

11.02.2009 | Rubrik: Aktuell

Im Rahmen dreier seit Juli 2000 laufenden und vom BMWA geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten arbeitet Viessmann, Solvie Core, Gore, Freudenberg, Schunk, Süd- Chemie, ZSW und die Universität Dortmund an der Entwicklung einer Brennstoffzellen- Haus- Energiezentrale. Das Gerät verfügt über eine elektrische Leistung von 2kW, die Wärmeleistung liegt bei 3,5kW.


Brennstoffzellen in der Hausenergieversorgung

Mit Brennstoffzellen kann Strom und Wärme gleichzeitig im eigenen Haus erzeugt werden. Die Vorteile liegen damit auf der Hand: Die Energie wird dort erzeugt, wo sie benötigt wird. Damit entfallen Transportverluste, wie sie bei der großräumigen Elektrizitätsverteilung anfallen. Im Haus nicht benötigter und damit überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist und vergütet. Um die Brennstoffzelle möglichst gleichmäßig betreiben zu können, wird die Anlagen in weiten Grenzen moduliert. Darüber hinaus kann die Überschusswärme im Speicher- Wassererwärmer zwischengespeichert werden. Zur Abdeckung von Wärmebedarfsspitzen wird ein zusätzlicher Brennwertkessel eingesetzt.

Beitrag zur Umweltschonung

Brennstoffzellen werden durch niedrige Emissionen einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Gemessen am derzeitigen Stand der Technik zur konventionellen Strom- und Wärmeerzeugung produzieren Brennstoffzellen- Haus- Energieanlagen rund 20 bis 25% weniger Kohlendioxid.


Vorhandene Infrastruktur nutzen

Die Brennstoffzellen- Haus- Energiezentrale wird an das vorhandene Erdgas- und Hauswärmenetz wie eine konventionelle Heizungsanlage angeschlossen. Somit kann diese neue Technologie vorhandene Infrastrukturen nutzen und wird damit gute Marktchancen haben.