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Perspektiven für Wärmepumpen im Sanierungsmarkt

25.02.2009 | Rubrik: Aktuell

Perspektiven für Wärmepumpen im Sanierungsmarkt

Die Weltweiten Öl Reserven gehen dem Ende zu und werden nach mehreren unabhängigen Organisationen nur noch wenige Jahre halten. In puncto Heizen bedeutet das: Wer es wohlig warm haben will, muss künftig vermutlich noch tiefer in die Tasche greifen. Seit Anfang 2008 zahlt ein durchschnittlicher deutscher Haushalt für Heizöl, Benzin, Gas oder Strom rund 650€ mehr als im Vorjahr, ein Anstieg von 26%. Der Anteil der Energieausgaben am verfügbaren Einkommen eines Durchschnittshaushalts ist bereits seit Ende 2007 um 8% auf 10% gestiegen. Erdgas ist, durch die Kopplungen an den Ölpreis, keine preiswerte Alternative. Die Kopplung ist zwar umstritten, aber derzeit deutet nichts auf eine Veränderung der jahrzehntelangen Praxis hin. In dieser Situation rückt das energetische Einsparungspotenzial, neben dem Thema Klimaschutz, für Endkunden zwangsläufig in den Fokus. Und damit wird die Heizung, die im Bewusstsein der Hausbesitzer über viele Jahrzehnte ein Schattendasein fristete, zu einem wichtigen Thema. Mehr denn je ist daher die qualifizierte Beratung durch das installierende Fachhandwerk sowie die Heiztechnikanbieter gefragt, zumal laut jüngsten Erhebungen nur etwa jede zehnte Heizungsanlage in Deutschland auf dem neuesten Stand ist. Ölheizungen sind im Durchschnitt sagenhafte 26 Jahre alt, Gasheizungsanlagen durchschnittlich immerhin noch 20 Jahre.

Kombination Brennwerttechnik mit Solar

Für Hausbesitzer, die bei ihrer Heizung auch in Zukunft auf die fossilen Energieträger Öl und Gas setzen wollen, muss die Empfehlung unter energetischen Gesichtspunkten eindeutig in Richtung Brennwerttechnik gehen. Um das Einsparungspotenzial für die Endkunden zu maximieren, ist die Kombination mit einer thermischen Solaranlage schon jetzt nahezu obligatorisch, zumal sic die Nutzung der Gratis- Wärme aus der Sonne nicht zuletzt durch die staatliche Förderung wachsender Beliebtheit erfreut. So planen nach jüngsten Umfragen 800.000 deutsche Hauseigentümer innerhalb der nächsten 2 Jahre die Anschaffung einer thermischen Solaranlage.


Potenzial für Holzpellets- Heizkessel begrenzt

Den Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern grundsätzlich erfüllen können Holzpellets- Heizkessel. Allein schon aus Gründen der Brennstoffverfügarbeit wird die Holzpellets Heizung nicht in der Lage sein, die bisher mit Öl und Gas betriebenen Anlagen im Rahmen der Anlagensanierung mehrheitlich zu ersetzen. Die Marktanteile der Holzpellets Anlagen wird im Jahr 2015 3%-5% betragen.

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