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Fußbodenheizungssystem „R50“ von der Firma Schütz

02.03.2009 | Rubrik: Aktuell

Jedes dritte Haus in Deutschland ist renovierungsbedürftig. Rund die Hälfte der Eigenheime und Mehrfamilienhäuser aus den Jahren 1949 bis 1960 müssten umfassend saniert werden, konstatierte die Dekra. Auch die Bausubstanz der 70er hat bereits erhebliche Mängel. Einer der häufigsten Schwachpunkte: die Heizungsanlagen. Sie werden ausgetauscht und weichen modernen Wärmeerzeugern für fossile und regenerative Energien. Diese funktionieren aber nur effizient beim Einsatz einer Flächenheizung. Mit dem Fußboden-Heizungssystem „R 50“ werden alle Probleme gelöst. Die Experten von Schütz Energy Systems, die im Bereich Flächenheizung bereits einige Innovationen entwickelt haben, wurden aktiv. Das Team entwarf „R 50“, ein maßgeschneidertes Fußboden-Heizungssystem für die Renovierung. Basis des Belages bildet die Systemplatte R 50 mit Trittschall- und Wärmedämmung gemäß DIN EN 1264, bestehend aus Hartschaum-Platte mit überlappender Noppenfolie. Auf dieser werden die eigens optimierten Heizrohre PE-Xa in einer Abmessung von nur 12,0 x 1,5 Millimeter aufgebracht. Zuletzt tragen ausgewählte Schütz-Systempartner einen eigens entwickelten Hochleistungsboden auf Zementbasis als Lastverteilschicht auf. Die komplette Einbauhöhe der Fußbodenheizung beträgt dann insgesamt gerade einmal fünf Zentimeter!

Schnell verlegt und leistungsfähig

Erfreulich ist auch der Zeitfaktor: „R 50“ ist äußerst schnell eingebracht Zudem kann schon am zweiten Tag nach der Verlegung geheizt werden. Die Aufheizzeit ist, im direkten Vergleich mit konventionellen Systemen, nur halb so lang. Auch bei den niedrigen Vorlauftemperaturen aktueller Brennwerttechnik lässt die Wärmeentwicklung nichts zu wünschen übrig. Denn: Die Rohre selbst werden vom innovativen Hochleistungsboden nur geringfügig überdeckt. Auch hydraulisch verfügt die Neuentwicklung über Vorteile. Weiteres Plus für die häufig problematische Statik älterer Häuser: Die Flächenlast beträgt nur 50 Kilogramm pro Quadratmeter. Ausgiebig getestet hat Schütz sein neues System im Rahmen eines Pilotprojekts: an einem Wohn- und Geschäftshaus aus dem Jahr 1950, mit mehreren renovierungsbedürftigen Wohnungen und einer Gesamtfläche von rund 1.000 Quadratmetern.

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