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Regenerative Energien in größeren Gebäuden mit Heizungshydraulik

19.03.2009 | Rubrik: Aktuell

Regenerative Energiesysteme, die nicht als Alleinheizung dienen können, werden in Kombination mit anderen Wärmeerzeugern eingesetzt. Die Kombination von Solarthermie mit Brennwertheizgeräten oder Pelletskesseln und –öfen ist eines der gängigsten Beispiele. Der Einsatz regenerativer Energietechnik beschränkt sich jedoch bei weitem nicht nur auf Einfamilienhäuser oder kleinere Gebäude. Zunehmend werden die kostenlosen Energiequellen wie Sonne, Umweltwärme oder Geothermie auch für die Beheizung größerer Objekte genutzt. Es gibt Beispiele von Verwaltungsgebäuden, Hotels und Gewerbeobjekten, in denen beispielsweise Pelletsheizkessel, Brennwertheizgeräte und Wärmepumpen parallel das Gebäude mit Heizwärme versorgen. Diese bivalenten und multivalenten Heizsysteme stellen jedoch hohe Anforderungen an die Anlagenhydraulik. Bereits die Kombination eines Brennwertheizgerätes oder eines Pelletkessels mit Solarthermie wirft die Frage auf, wie die Solarthermie so in das hydraulische System eingebunden werden soll, dass die Solarwärme auch vorrangig und effizient genutzt werden kann.

Zu beachten ist dabei, dass die einzelnen Wärmesysteme mit jeweils unterschiedlichen Durchflussmengen und Systemtemperaturen arbeiten. Daraus entstehen im Heizsystem auch unterschiedliche Druckverhältnisse, die sich auf das Fließverhalten des Heizwassers auswirken. Von einem bi- oder multivalenten Heizsystem erwartet der Nutzer jedoch die gleichen Eigenschaften wie von einer einfachen Einkessel- Anlage: Konstante Vorlauftemperaturen, gleichmäßige Wärmeverteilung, maximale Energieausnutzung sowie jederzeit warmes Wasser mit der gewünschten Temperatur.