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Arten von Wärmepumpen Teil 2

09.10.2009 | Rubrik: Aktuell

Grundwasser- Wärmepumpen
Grundwasserbrunnen liefern streng genommen auch Erdwärme. Sie haben den Vorteil, dass sie eine sehr warme Quelle darstellen und, vor allem bei großen Anlagen, die Investitionskosten verhältnismäßig niedrig sind. Denn es sind immer nur zwei Brunnen erforderlich, einer aus dem das Grundwasser entnommen wird, ein zweiter, in den das Grundwasser wieder zurückgeführt wird. Wie auch bei Tiefensonden sind Grundwasserwärmepumpen für Direktkühlung geeignet. Man kühlt dabei mit der aus dem Boden kommenden Temperatur direkt den Heizkreis, der damit zum Kühlkreis wird. Die Wärmepumpe ist nicht einmal in Betrieb.

Luft- Wärmepumpen
Die Luft als Wärmequelle hat den Vorteil, dass die Investitionskosten niedrig sind. Eine Luft- Wärmepumpe ist auch im Nachhinein leicht einzubauen und wird daher gerne bei Sanierungen eingesetzt. Der Nachteil liegt in den schwankenden Temperaturen. Das ganze System muss von -18°C bis weit in die Plusgrade arbeiten können. Gerade bei Sanierungen lohnt daher die Überlegung eines bivalenten Einsatzes, eventuell mit dem bestehenden Heizungssystem. Gleichwohl sind Luft Wärmepumpen mit einer hohen Leistungszahl von 3,8 in der Lage, das ganze Jahr über ausreichend Energie für Heizung und Warmwasser bereitzustellen.


Solarthermie
Eine noch junge Kombination ist die aus Solarthermie und Luft- Wärmepumpe. Die mit Sonnenkollektoren gesammelte Wärme wird in einen Pufferspeicher eingelagert und steht dann für Heizung, Brauchwasserbereitung und für die Abtauung des Luft- Wärmetauschers zur Verfügung. Gemeinsam sorgen Solarthermie und Wärmepumpe nicht nur für die effiziente Heizung und Warmwasserbereitung, sondern können das Gebäude auch kühlen.


Arten von Wärmepumpen - Teil 1

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