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Die Entwicklung der fossilen Energie

19.10.2009 | Rubrik: Aktuell

Blick man über den Tellerrand deutscher Energieversorgung, sieht man die Energiepolitik mit globalen Fakten konfrontiert. Die UNO erwartet bis zum Jahr 2030 ein weiteres Wachstum der Weltbevölkerung von heute 6,7Millarden Menschen auf über 8 Milliarden. Ökonomen wie die der Weltbank prognostizieren nochmals eine Verdopplung der Wirtschaftsleistung bis zum Jahr 2030. Sowohl eine wachsende Weltbevölkerung wie auch eine ansteigende Wirtschaftsleistung benötigen mehr Energie als heute, selbst wenn wir Energie effizienter nutzen und der Verbrauch nicht genauso schnell zunimmt wie Bevölkerung und Wirtschaftsleistung. Die internationale Energie Agentur schätzt die Verbrauchssteigerung in den nächsten 20 Jahren auf 45%. Außerdem will die Weltgemeinschaft zum Schutz des Erdklimas die jährlichen Kohlendioxid- Emissionen weltweit um 85% bis zum Jahr 2050 senken. Experten sind sich einig, dass diese Forderung hauptsächlich an die Energiewirtschaft gerichtet sein muss. Sollen diese Ziele erfüllt werden, müssen in einem überschaubaren Zeitraum nie gekannte Umwälzungen stattfinden. Denn der heutige Energieverbrauch speist sich zu 85% aus fossilen Quellen, wobei Erdöl ein Drittel, Kohle gut ein Viertel und Erdgas knapp über ein Fünftel abdeckt. Der Rest verteilt sich auf die Bioenergie.

Wasserkraft auf 2,5% und einen kleinen, aber schnell wachsenden Anteil neuer erneuerbarer Energie wie Wind und Sonne, derzeit auf 0,5%. Die Atomkraft liegt bei 2%, der zwar in der öffentlichen Diskussion herausragt, für die weltweite Energieversorgung jedoch heute wie auch in Zukunft keine tragende Trolle spielt. Bekannt ist ja das die Ölvorräte sich wohl dem ende nähern, aber wann ist denn nun wirklich das ende erreicht? Schon vor einigen Jahren hatte man gedacht es gäbe keine Ölvorkommen mehr, aber jetzt weiß man mehr. Denn wir haben wohl den dritten und somit höchstwahrscheinlich auch den lenzten Peak (Förderhöhepunkt) erreicht. So ist eine Halbierung im Jahr 2030 der Erdölförderung wohl mit Sicherheit abzusehen.