Heizungsratgeber.de

Ihr Informations-Portal zum Thema Heizung


Start - Heizungs-Journal - Dezember 2009

Erneuerbare Energie mit der Biomasse Holz

10.12.2009 | Rubrik: Aktuell | 1 Kommentare | 1 TrackBacks

Die nachhaltige Forstwirtschaft hat in Europa zu einem hohen Waldanteil geführt. Jahrzehntelang wurde Holz als Werkstoff und Energieträger unterschätzt. Hieraus resultierte eine Unternutzung der deutschen und europäischen Wälder und ein gewaltiger Vorratsaufbau. Der jährliche Holzzuwachs in Europa wird auf bis zu 900 Mio. m³ geschätzt. Damit ist Deutschland in Mitteleuropa Spitze und liegt damit noch vor den Waldländern Finnland und Schweden. Unterschiedliche Zielsetzungen der Bewirtschaftung in Europa sichern eine breite Verfügbarkeit Damit ist gewährleistet, dass der Energierohstoff Holz flächendeckend und nachhaltig verfügbar bleiben wird. Die nachhaltige und umweltschonende Bereitstellung von Holz ist in Mitteleuropa zudem durch Waldgesetze und Zertifizierungssysteme fest verankert. Aus Klimaschutzgründen soll die energetische Nutzung von Holz ausgebaut werden. Durch den Preisanstieg der fossilen Brennstoffe hat sich die Nachfrage nach dem heimischen Rohstoff Holz deutlich erhöht. Bundesweit werden derzeit mehr als 30 Mio. m³ energetisch genutzt. Der Anstieg des Holzeinschlags in Deutschland ist ein deutlicher Beleg hierfür. Von der jährlich geernteten Holzmenge werden in Europa rund 40% energetisch genutzt.

Weiterlesen: Erneuerbare Energie mit der Biomasse Holz

Stichworte: ,

Erdgas plus Biogas

10.12.2009 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Biogas entsteht, wenn sich organisches Material, die so genannte Biomasse, unter Luftabschluss zersetzt. Dafür sind anaerobe Bakterien, die ohne Sauerstoff leben können, verantwortlich. Zur Biomasse zählt unter anderem Vergärbahre biomassehaltige Reststoffe wie Klärschlamm, Bioabfall oder Speisereste, Gülle, Mist oder auch Pflanzenteile. Biogas besteht hauptsächlich aus Methan und Kohlendioxid, enthält aber auch Schwefel, Wasser und Ammoniak, Stickstoff, geringe Mengen Wasserdampf sowie Spuren von niederen Fettsäuren und Alkoholen. Zur Energiegewinnung ist jedoch nur das Methan wertvoll. Je höher sein Anteil ist, desto energiereicher ist das Biogas. Nicht nutzbar hingegen sind das Kohlendioxid und der Wasserdampf. Biogas wird in großen Fermenterahnlagen aus Biomasse gewonnen. In diesem Fermentern setzen Mikroorganismen Biomasse um, so dass Biogas als Stoffwechselprodukt entsteht. Um dieses Gas zu Heizzwecken oder zur Stromerzeugung zu nutzen, wird es getrocknet, gefiltert und entschwefelt. Zusätzlich reinigt man es von Spurengasen. Die Aufbereitung des Biogases umfasst vor allem die Reduzierung des CO2- Anteils. Ein gängiges Aufbereitungsverfahren ist die so genannte Gaswäsche, mit der das CO2 abgetrennt wird, so dass sich der Methananteil im Rohstoff vergrößert. Hinter einer solchen Gaswäsche steht ein Absorptionsverfahren mit Wasser oder speziellen Waschmitteln. Einen weiteren Reinigungsprozess stellt die Druckwechsel- Absorption, ein Absorptionsverfahren mit Aktivkohle, dar. Daneben befinden sich weitere Verfahren wie die so genannte kryogene Gastrennung, die mithilfe von Kälte durchgeführt wird. In der Entwicklung befindet sich derzeit eine Gastrennung durch eine Membran, um Biogas für verschiedene Anwendungen nutzbar zu machen. Vor der Einspeisung in das Erdgasnetz muss das Bioerdgas auf den entsprechenden Betriebsdruck verdichtet und auf Netzqualität aufbereitet werden.

Stichworte:

Die Kraft- Wärme- Kopplung mit dem BHKW

08.12.2009 | Rubrik: Heizung-Tipps & Ideen | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Wie alle Verbraucher in den letzten Jahren leidvoll erfahren haben, beschränken sich steigende Energiepreise nicht auf die Heizkosten, auch die Strompreise bewegen sich stetig nach oben. Deshalb ist der Gedanke nahe liegend, seinen Strom selbst zu produzieren und so deutlich unabhängiger gegenüber Preiserhöhungen zu werden. Warum also nicht mit der Heizung Strom erzeugen. Das Prinzip der Kraft- Wärme- Kopplung, umgesetzt durch das moderne Mini- Blockheizkraftwerk, ermöglicht die Kosten sparende Erzeugung von Wärme und Strom mit einem kompakten und anschlussfertigen Gerät. Besonders attraktiv wird der Einsatz eines Mini- BHKW mit Bioerdgas, das als regenerative Energie gleichgestellt ist mit Erdwärme und Solar. Im Mini- BHKW treibt ein speziell entwickelter Gas- Verbrennungsmotor einen Generator zur Stromerzeugung an. Die dabei entstehende Abwärme wird zur Heizung und Warmwasserbereitung verwendet. So wird die eingesetzte Energie doppelt genutzt und ein wesentlich höherer Wirkungsgrad als in modernen Großkraftwerken erzielt. Aufgrund dieser Vorzüge werden Mini- BHKWs vom Staat erheblich gefördert. Betreiber eines BHKW profitieren von umfassenden staatlichen Zuschüssen und Steuererleichterungen.

Stichworte:

Die Solar Kompaktzentrale ‚GVX 124 SUN’ von Oertli

07.12.2009 | Rubrik: Heizungsmagazin | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Die Solar Kompaktzentrale ‚GVX 124 SUN’ von der Firma Oertli besteht aus einem 25kW Gas-Brennwertkessel mit einem 200l Solarspeicher sowie den Pumpen, der Regelstation, den dazu gehörigen Komponenten, alles in einem gemeinsamen Gehäuse. Mit einem gut ausgerichteten ca. 4m² großen Kollektorfeld lässt sich für einen 4 Personenhaushalt jährlich de Hälfte der Kosten für die Warmwasserbereitung einsparen. Mit einer Aufstellfläche von nur 60 × 66cm und einer Höhe von 1,71m ist das Gerät auch für die Aufstellung bei beengten Platzverhältnissen prädestiniert. Zur solaren Heizungsunterstützung gibt es den Kombispeicher OECODENS, der ebenfalls als Kompaktwärmezentrale installiert werden kann.

Stichworte: , ,

Pelletheizung für die Zukunftssicherheit

07.12.2009 | Rubrik: Heizung-Tipps & Ideen | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Ein Pellet- Heizsystem, das auf nachwachsende Biomasse in Form von Holz setzt, ist eine attraktive Alternative zu einem Gas- oder Ölheizsystem. Eingeplant werden muss lediglich ein Vorratsraum für den Brennstoff. Was die Leistungsfähigkeit und den Komfort betrifft, unterscheiden sich moderne Pellet- Heizkessel nicht von Öl- Heizsystemen. Eine Kombination mit Solar steigert auch nochmals die Wirtschaftlichkeit. Bei der CO2- Bilanz schneidet der Pelletkessel besonders gut ab. Beim Verbrennen des Holzes so viel CO2 freigesetzt, wie zuvor von den Bäumen aufgenommen wurde. Die entstehende Asche kann problemlos als Dünger verwendet werden. Ein weiterer Pluspunkt ist die Unabhängigkeit von Öl- und Gaslieferanten. Aufgrund der nachwachsenden Energie sind keine Engpässe zu erwarten.

Stichworte: ,

Flüssige Brennstoffe aus Biomasse

04.12.2009 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Nachwachsende Pflanzen z.B. Raps, Soja etc. können heutzutage zu energetischen Zwecken, also zu Strom, Wärme und Treibstoff Erzeugung eingesetzt werden. Durch die Möglichkeit, flüssige Energieträger auch aus Biomasse herzustellen, wird die Reichweite der vorhandenen Ölreserven verlängert. Biomasse aus nachwachsenden Rohstoffen verringert somit den Bedarf an fossilen Energieträgern. Flüssige Brennstoffe aus Biomasse, zum Beispiel aus energiereichen Pflanzen, könnten als Brennstoff oder als Beimischung zum Einsatz kommen. Ein Einsatz in den rund 6,4 Millionen Anlagenbestand hätte den Effekt, ohne größere Investitionen des Verbrauchers den Anteil regenerativer Energien kurzfristig zu erhöhen. Um flüssige Brennstoffe aus Biomasse herzustellen, gibt es derzeit verschiedene Produktionsverfahren, man spricht auch von Generationen. All diese Verfahren respektive Generation ist gemein, dass sie einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft leisten können. Denn im Gegensatz zu den fossilen Ressourcen setzen Energieträger aus Biomasse bei ihrer Verbrennung immer nur die Menge an CO2 frei, die sie während ihres Wachstums der Atmosphäre entnommen haben.

Weiterlesen: Flüssige Brennstoffe aus Biomasse

Stichworte:

Wärmepumpen für die Unabhängige Energie

03.12.2009 | Rubrik: Heizung-Tipps & Ideen | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Wer sich für eine elektrisch angetriebene Wärmepumpe entscheidet, verabschiedet sich nicht nur von den Energieträgern Gas und Öl, sondern heizt auch besonders umweltfreundlich. Unterschieden werden bei Wärmepumpen drei Arten von Wärmequellen. Neben der Erdwärme kann auch das Grundwasser genutzt werden. Eine Luft/Wasser- Wärmepumpe nutzt schließlich die Wärme in der Umgebung. Besonders empfehlenswert für Einfamilienhäuser ist eine Wärmepumpe, die Heizung und Warmwasserspeicher miteinander kombiniert. Bei Mehrfamilienhäusern kommen leistungsfähige Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser- Wärmepumpen zum Einsatz, die in ihrer Leistung großen Gas- oder Ölheizkesseln in nichts nachstehen.

Stichworte: ,

Der Wärmetauscher ‚GPH AK 28’ von eMAX

01.12.2009 | Rubrik: Heizungsmagazin | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Brennwerttechnik ist das Maß in Sachen Heizeffizienz. Um hier auch Altanlagen auf diese Technik umrüsten zu können, hat die Firma eMAX den Wärmetauscher ‚GPH AK 28’ entwickelt. Er ist für den Einbau in vorhandene Kesselanlagen mit Gebläsebrennern für Öl und Gas vorgesehen. An den korrosionsbeständigen Glasrohren kondensieren die Abgase und übertragen die Energie an das Heizungswasser, das wieder in den Heizkessel eingespeist wird. Durch einen Universalflansch ist eine einfache Befestigung an fast allen gängigen Kesselstutzen möglich, damit ist sowohl Naturzugkessel als auch Überdruckkessel gemeint. Bei der Lieferung eines GPH AK 28 ist ein Abgassystem aus Kunststoff für den alten Schornstein sowie eine Neutralisationsbox enthalten. Einsetzbar ist das System für Kessel bis 28kW.

Stichworte: