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Start - Heizungs-Journal - Februar 2010

Energieeffizienzsteigerung durch Heizungsmodernisierung

26.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Rund 25 Mio.l der insgesamt 38 Mio. Wohneinheiten in Deutschland verbrauchen zu viel Energie. Diese Wohnungen werden von rund 17 Mio. Heizungsanlagen beheizt, von denen gerade mal 12% dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Weit über 2 Mio. Heizkessel sind Oldtimer mit einem Energieverbrauch, der um 30% über dem eines modernen Brennwertkessels liegt. Bei steigenden Energiepreisen kommt zu Recht die Frage auf, wie der Heizungsbetreiber der Kostenfalle möglichst günstig entgehen kann. Infrage kommen Maßnahmen zur Verbesserung der energetischen Qualität der Gebädue sowie die Modernisierung der Anlagentechnik. Als besonders kostengünstig erweisen sich die Investitionen in die Verbresserung der Anlagentechnik. SO ließ der Bundesindustrieverband Deutschland, Haus-, Energie- und Unmwelttechnik e.V., BDH, über eine Studie sogenannte Energieeinsparraten und Minderungskosten verschiedener Sanierungsmaßnahmen in Altgebäuden ermitteln. Basis für die Betrachtungen waren ein unsaniertes frei stehendes Einfamilienhaus, errichte vor 1970, sowie ein Einfamilien- Reihenmitelhaus, errichtet in den Achtzigerjahren. Beide Gebäude sind repräsentativ für über 80% des Gebäudebestandes in Deutschland. In beiden Häusern ist ein alter Standardheizkessel installiert, mit einem Nutzungsgrad von unter 70%.

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Alles zum Thema Blockheizkraftwerk – Teil 2

25.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Gasbetriebene BHKW erzielen durch ihre hohe Brennstoffnutzung Wirkungsgrade von über 90%. Gegenüber der herkömmlichen getrennten Strom- und Wärmeerzeugung reduzieren BHKW den Primärenergieverbrauch um bis zu 40% und die CO2- Emissionen um bis zu 35%. Die auf dem Markt angebotenen BHKW sind in Leistungsgrößen bis etwa 2MW verfügbar. Geräte bis einschließlich 50kW elektrischer Leistung werden allgemein als Mini- BHKW bezeichnet. Für den Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäusern sind zurzeit so genannte Mikro- KWK in der Entwicklung. Diese Geräte kombinieren zum Beispiel ein hoch effizientes Gas- Brennwertgerät mit einem Stirling- Motor und werden in wenigen Jahren mit Leistungen von 1kW und 6kW zur Verfügung stehen. Das integrierte Gas- Brennwertgerät deckt thermische Spitzenlasten bis zu 24kW ab. Seit einigen Jahren werden darüber hinaus immer häufiger Anlagen zur Kraft- Wärme- Kopplung installiert, die feste Biomasse als regenerativen Energieträger nutzen. Sie können zum Beispiel für die Nahwärmeversorgung für Wohngebiete oder die Energieversorgung von Gewerbegebieten eingesetzt werden. Die verwendeten Holzfeuerungen größerer Leistung werden dazu in der Regel mit einer Dampfturbine oder einem Stirlingmotor gekoppelt.

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Öl Heizungen – Effizienzsteigerungen durch Modernisierung

24.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Sparsam und überlegt mit Energieressourcen umzugehen, ist ein wichtiges Ziel unserer Zeit. Jedoch soll auch der Komfort nicht zu kurz kommen. Der Einsatz von effizienter, zeitgemäßer Anlagentechnik ist daher nicht nur sinnvoll, sondern geboten. Gerade im Wärmemarkt lassen sich durch die Modernisierung der Anlagentechnik und die Verbesserung der Gebäudedämmung große Energieeinsparpotenziale erschließen. Durch den Einsatz effizienterer Heiztechnik können Energieverluste einer alten Heizungsanlage minimiert werden. Mit der Öl-Brennwerttechnik ist eine fast vollständige Umsetzung des eingesetzten Brennstoffs in Wärme möglich, da die in den Abgasen enthaltene Wärme ebenfalls genutzt werden kann. Sie ist bereits Stand der Technik und wird von allen Heizgeräteherstellern angeboten. Kunden können zwischen Bodenstehenden Öl-Brennwertgeräten und kompakten, Platz sparenden Wandthermen wählen. Wird darüber hinaus eine thermische Solaranlage mit Öl-Brennwerttechnik kombiniert, kann durch den Solareintrag zusätzlich Energie eingespart werden. Das senkt den Brennstoffbedarf, schon die Umwelt und den Geldbeutel. Modernisierungen der Heiztechnik sind wirtschaftlich. Sie machen sich im Vergleich zur Dämmung der Gebäudehülle vergleichsweise schnell bezahlt.

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Der Designheizkörper ‚Knockonwood’ von Jaga

23.02.2010 | Rubrik: Heizungsmagazin | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Ein neuartiges Design hat die Firma Jaga mit ihrem Designheizkörper ‚Knockonwood’ entwickelt. Dieser Holz Flachradiator mit einer Tischebenen Frontplatte in neun verschiedenen Echtholzarten bzw. fundiertem Holz von Buche natur bis Eiche ist ein echter Augenschmaus. Bei diesen ersten ab Werk Holzverkleideten Heizkörpern, deren Wärmeleit- und –Speicherfähigkeit natürlich träger ist als gewalztes Stahlblech, sind Individualität und Design absichtlich wichtiger als die Regelflinkheit der Wärmeabgabe an den Raum. Dieser Heizkörper soll in erster Linie schön und nur in zweiter Linie warm sein. Wählbar ist das Heizgerät in dem Viertelkreisgerundeten oberen Abkantungen in 90 verschiedenen Abmessungen. Auch hölzerne Rollroste für die neuesten Jaga Unterflurkonvektoren gehören jetzt mit zum Programm.

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Alles zum Thema Blockheizkraftwerk - Teil 1

22.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Damit Blockheizkraftwerke möglichst lange Laufzeiten erreichen, werden diese in der Regel für die Wärmegrundlast ausgelegt und durch Spitzelastkessel ergänzt. Klimaschutz und die Sicherung der Energieversorgung erfordern den möglichst umfassenden Einsatz effizienter Technologien. Die Kraft- Wärme- Kopplung, kurz KWK, gilt dabei als eine Schlüsseltechnologie. Sie erzeugt Strom besonders effizient, weil die dabei anfallende Wärme sinnvoll genutzt wird, und hilft so, die klimaschädlichen CO2- Emissionen zu senken sowie den Verbrauch fossiler Energieträger zu verringern. Mit attraktiven Fördergeldern unterstützt deshalb der Staat Anschaffung und Betrieb von KWK- Anlagen. Der überwiegende Teil des in Deutschland erzeugten Stroms wird in großen Kraftwerken produziert. Dabei wird Wärmeenergie aus der Verbrennung von Kohle oder Gas sowie aus Kernenergie über eine Dampfturbine in elektrischen Strom ungewandelt. Der durchschnittliche Wirkungsgrad liegt bei allen konventionellen Kraftwerken um 38%. Über 60% der eingesetzten Energie werden als Abwärme ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Im Gegensatz zu diesen Kraftwerken wird in KWK- Anlagen auch die Abwärme genutzt, üblicherweise als Heizwärme oder auch als Prozesswärme und so der Gesamtwirkungsgrad der Anlage deutlich gesteigert.

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Der Heizkessel ‚Ecofire Giulia’ von Palazzetti

19.02.2010 | Rubrik: Heizungsmagazin | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Der Heizkessel ‘Ecofire Giulia’ von der Firma Palazzetti zeichnet sich als effiziente Feuerstätte mit einem Wärmetauscher nach neuem Konzept und mit hoher Leistung aus, so dass neben der Heizung auch die Brauchwassererwärmung übernommen wird. Die Leistung des Kessels liegt bei 15kW. Ein modernes Design macht das Heizungsgerät zum ästhetischen Einrichtungsgegenstand im Wohnbereich. Zu den technischen Besonderheiten zählen neben einer digitalen Einschaltungsautomatik auf LCD-Paneel die Hydraulikgruppe mit Zirkulator, Rückschlagventil, automatischer Entlüftung und geschlossenem Ausdehnungsgefäß.

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Förderung von Blockheizkraftwerken

17.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Am 01.01.2009 trat das novellierte Gesetz zur Förderung der Kraft- Wärme- Kopplung in Kraft, kurz gesagt das KWK-Gesetz. Im Gegensatz zur ersten Auflage des Gesetzes wird jetzt auch der für den Eigenbedarf genutzte Strom gefördert. Die finanzielle Unterstützung setzt sich zusammen aus einer einmalig gezahlten, nach der elektrischen Leistung gestaffelten Basisförderung, einer Bonuszahlung für BHKW, die die Abgasgrenzwerte der TA- Luft um mindestens die Hälfte unterschreiten sowie aus einer Zuschlagszahlung, die für die Dauer von 10 Jahren auf den gesamten erzeigten Strom ausgezahlt wird.

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Die Pelletheizung ‚HSV’ von Hargassner

15.02.2010 | Rubrik: Heizungsmagazin | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Der Wirkungsgrad der Pelletheizung ‚HSV’ von der Firma Hargassner überzeugt mit höchsten Maßen, bis zu 95% erreicht dieser. Die entscheidenden Vorteile sind weniger Brennstoffverbrauch, weniger Emissionen, mehr Energie und mehr Geld sparen sowie ein höherer Komfort. Im Detail bietet die Heizung von 38° bis 75°C im Niedertemperatur Pelletkessel und bringt so eine beachtliche Performance mit sich. Von Schwach- bis Nennlast kennt die Heizung keine Leistungseinbußen. Die Schamottbrennkammer sorgt für hohe Verbrennungstemperaturen und gilt für Hargassner als das ideale Material für diesen Bereich, auch hinsichtlich Lebensdauer und Wärmespeicherfähigkeit. Die Lambdasonde erkennt die Qualität des aktuell zugeführten Brennstoffs und richtet alle Parameter nach dessen optimaler Nutzung aus. Nur so ist eine optimale, das heißt sparsame und emissionsarme Verbrennung garantiert. Die 3G Tag/Nacht-Absenklogik ermöglicht durch die unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten dieser drei Außentemperatur-Grenzwerte, dass die Heizung nur dann läuft, wenn es nötig ist. Das spart wiederum Energie ohne Verzicht auf Behaglichkeit. Die Firma Hargassner bietet einen maximalen Kundenkomfort an, der keine Wünsche übrig lassen soll.

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Heizen mit Holzpellets

12.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

In Zeiten, in denen sich die bewährten Brennstoffe Heizöl und Erdgas stark versteuert haben, wird Holz zum Heizen wieder zunehmend beliebt. Es weist viele Eigenschaften auf, die es nicht nur als Energiequelle, sondern auch unter Umweltschutz-Aspekten sehr interessant machen. Holz wächst in unseren Wäldern und kann einfach und relativ energiearm gewonnne werden, weil lange Transportwege entfallen. Da jährlich in Deutschland mehr Holz nachwächst als gewonnen wird, ist die Versorgung für lange Zeit gesichert. Aufgrund des hohen Waldaufkommens kann Holz dezentral gewonnen werden, was die lokale Wirtschaft stärkt und regionale Arbeitsplätze sichert. Zum Heizen kommt Holz in ganz unterschiedlichen Formen zum Einsatz. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich Holzpellets, das sind kleine Holzpresslinge, die aus unbehandeltem Restholz gewonnen werden. Zu ihrer Herstellung werden Sägemehl und Hobelspäne aus der Holzverarbeitenden Industrie getrocknet, unter hohem Druck gepresst und anschließend auf eine Länge von 5 bis 10mm geschnitten. Pellets haben einen Heizwert von ungefähr 5kWh/kg. Der Energiegehalt von einem Kilo kommt dem eines halben Liters Heizöl gleich.

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Die Funktionsweise der Wärmepumpe

11.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Da durch die hohen Energiekosten heut der Trend zur Wärmepumpe geht, ist „Return- Energie“ eine wirtschaftliche und umweltschonende Lösung mit konstanter Leistung. Mit Beton-Regenwasserzisternen und Beton-Abwasserbehältern als Wärmetauscher verbunden mit dem Erdreich und sonstigen Wärmespendern werden mit diesem Konzept individuelle und optimale Vorraussetzungen für Wärmequellen geschaffen. Damit auch bei -15°C Außentemperatur die Wärmequelle nicht zu tief sinkt, besteht die Möglichkeit bei Bedarf über den individuellen einstellbaren Bivalenzpunkt mit einer Brunnenpumpe nur für die Spitze Brunnenwasser mit ca. +8°C in die Zisterne zu pumpen, zwei bis drei mal täglich, ca. eine halbe Stunde je nach Behälterkapazität und Temperaturniveau. Bei Unterschreitung der eingestellten Mindest-Behälter-Temperatur wird unten in den Behältern ca. 8°C warmes Brunnenwasser hinein gepumpt und das kältere Zisternenwasser fließt oberhalb aus der Zisterne in die grundstückseigene Verrieselung. Entzugsleistung pro Behälter ca. 3 bis 4kW je nach Erdbodenbeschaffenheit. Die heutigen Solaranlagen werden überwiegend erst ab 30°C Kollektortemperatur oder bei einer Temperaturdifferenz von ca. 8K für die Warmwasser-Erwärmung interessant.

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Erdgas- Brennwerttechnik

10.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Die moderne Brennwerttechnik mit Erdgas trägt zur Energie- und Kosteneinsparung in der häuslichen Wärmeversorgung bei. Erdgas-Brennwertgeräte arbeiten sehr effizient, weil sie auch in den Verbrennungsabgasen enthaltene Energie nutzen. Wer sich also für die Erdgas-Brennwerttechnik entscheidet, wählt eine besonders umweltschonende und bequeme Art der Wärmeerzeugung. Moderne Brennwertgeräte sind in der Lage, die benötigte Wärme für Heizung und Warmwasser umweltfreundlich und ressourcenschonend bereitzustellen. Aufgrund dieser Vorteile sind Erdgas-Brennwertgeräte nicht nur für neue Anlagen, sondern auch bei der Modernisierung bestehender Heizungssysteme häufig die erste Wahl. In Deutschland wurden im Jahr 2008 rund 310000 Erdgas-Brennwertkessel verkauft. Mit einem Marktanteil von 48,6% nehmen sie daher den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala ein. Die Brennwertgeräte decken nahezu alle Leistungsbereiche ab. Die Wandgeräte leisten bis zu 100kW. In Kaskaden hintereinander geschaltet lässt sich diese Leistung sogar auf mehrere 100kW erhöhen. Bodenstehende Geräte können eine Nennwärmeleistung von mehr als 10000kW abdecken. Nach mehr als zwanzig Jahren ist die Gas-Brennwertnutzung technisch ausgreift, was gleichwohl für den Komfort und die Geräuschemissionen gilt.

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Offene Geschäftsmodell Fragen zum BHKW von VW und LichtBlick

09.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Bei dem BHKW der Firma VW und LichtBlick das noch in der frühen Anfangsphase steckt, existiert dennoch heute schon ein Geschäftsmodell. Das wiederum genauso viele Fragen offen lässt wie die technische Seite des BHKW. Andere Anbieter und Hersteller verkaufen den Strom zu Spitzenpreisen an Dritte, nämlich genau dann, wenn an der Strombörse die Tarife einen Höchststand erreichen. Nur zu diesem Zeitpunkt starten via Fernwirktechnik der Stromversorger die Maschinen in den Heizungskellern. Das soll sich rentieren. Normalweise bewegt sich der Strompreis bei 80 oder 100€ je MWh, zu bestimmten Zeiten eskaliert er aber auf über 1000€. Diese Peaks macht sich das Geschäftsmodell zu Nutze. Jetzt drückt LichtBlick auf den Knopf und biete den Strom statt für 1000€ je MWh für 700 oder 800€ an. Nach den Stromlieferanten treten an etwa 1700 Stunden im Jahr solche Engpässe auf, nicht in voller Höhe, aber doch mit ausreichender Marge zur Refinanzierung. LichtBlick spricht von einer notwendigen Laufzeit des BHKW zwischen 1500 und 3000h. Damit operiert man mit einem ganz anderen Ansatz als die herkömmliche BHKW-Planung. Die geht von mindestens 5000 oder 6000h aus. Erst oberhalb 5000h kassieren ohnehin die Betreiber die volle Unterstützung nach KWK-Gesetz und Marktanreizprogramm.

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Das Projekt Callux der Brennstoffzellen- Heizgeräte

08.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Seit dem September 2008 existiert das Projekt Callux das, die Entwicklung der Brennstoffzellen- Heizgeräte vorantreiben soll. In diesem Projekt arbeiten das Bundesbauministerium mit den Energieversorgern EnBW, EON, EWE, MVV und VNG zusammen. Die Hersteller Baxi Innotech, Hexis, Vaillant und Viessmann sind ebenfalls mit dabei auf das neue Energiekonzept zusetzen. Bis 2012 werden dabei insgesamt rund 800 BZH bei Pionier Kunden installiert. Für 2015 wird dann allgemein die Marktreife für BZH anvisiert. Für die Firma Vaillant, die sich mit 200 Geräten an das Projekt Callux beteiligen wollen, sei das BZH denn auch weiterhin das Fernziel. Ein anspruchsvolles Ziel hat sich derweil die Firma Hexis gesetzt. Es sei geplant ab 2011 mit Pionierkunden den Markt zu erschließen, ab 2013 solle dann die Serienvermarktung folgen. Ende vergangenen Jahres hat Hexis mit Hoval und Stiebel Eltron eine Vereinbarung getroffen, bei Entwicklung und Vermarktung von BZH zusammenzuarbeiten. Mit der Brennstoffzellentechnologie erweitern Hoval und Stiebel Eltron ihr Produktprogramm.

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Öl- Brennwerttechnik

05.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heizöl enthält Wasserstoff, der bei der Verbrennung zu Wasserdampf umgewandelt wird. Werden die Abgase des Verbrennungsprozesses gekühlt, kondensiert der darin enthaltene Wasserdampf und die Wärme kann genutzt werden. Die Abgase müssen bis unter die so genannte Taupunkttemperatur abgekühlt werden, um zu kondensieren. Die Taupunkttemperatur ist abhängig vom Wasserstoffgehalt des Abgases. Bei Heizöl EL legt die Taupunkttemperatur bei ca. 47°C. Durch die Nutzung der Kondensationswärme wird der Wirkungsgrad eines Heizungssystems deutlich erhöht. Dabei fallen in der Praxis je nach Heizungsanlage ca. 0,5 bis 1l Kondensat an. Für die Ableitung der Abgase von Öl- Brennwertkesseln genügt durch die relativ niedrige Abgastemperatur von 45 bis 50°C ein Kunststoffrohr. Die moderne Öl- Brennwerttechnik kann so den Energiegehalt des eingesetzten Brennstoffs auf optimale Weise ausnutzen. So erreicht die Öl- Brennwerttechnik mit einem Wirkungsgrad von 98%, bezogen auf den Brennwert des Heizöls, den physikalischen Grenzwert.

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Die Gas-Solarzentrale ‚CSZ-300’ von Wolf

04.02.2010 | Rubrik: Heizungsmagazin | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Mit vielen Auszeichnungen und bestandenen Tests geht die Gas-Solarzentrale ‚CSZ-300’ von der Firma Wolf in die Marktreife. Besonders für das EEWärme Gesetz bietet dieses Gerät einige besonders gute Vorraussetzungen. Die kompakte Systemlösung CSZ-300 besteht aus einem Gasbrennwertgerät mit Solarspeicher, Hocheffizienzpumpen inklusive des Solarreglers, einem 25L Solarausdehnungsgefäß und dem Auffangbehälter für die Solarflüssigkeit. Gebäude bis 150m² Wohnfläche können damit einen solaren Deckungsbeitrag von bis zu 60% erreichen. Der Solarspeicher 300L und ist ausreichend für drei Kollektoren. Damit kann für ein Haus bis 150m² Nutzungsfläche das EEWärmeG erfüllt werden. Dies bedeutet das Erneuerbarbe-Energien-Wärmegesetz 2009 wird hiermit voll erfüllt. Durch den modularen Aufbau ist die Leistung des Gasbrennwertgeräts mit den beiden Größen von 3,2 bis 11kW oder 5,6 bis 20kW frei wählbar. Mit einem Normnutzungsgrad bis 110% wird die im Gas enthaltende Primärenergie fast vollständig genutzt. Die intelligente Solarkreisregelung SM1 unterdrückt die Speichernachladung durch Kessel, wenn genügend Solarenergie zu erwarten ist.

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Offene Technik Fragen beim BHKW von VW und LichtBlick

03.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 1 Kommentare | 0 TrackBacks

Der Automobilhersteller Volkswagen hatte schon vor Jahren angekündigt, sämtliche Bereiche, in denen Verbrennungsmotoren verwendet werden, besetzen zu wollen. So gehört auch dieser Kette die Strom-Wärmeerzeugung dazu. Die BHKW Kompaktanlage ‚BluePower’ basiert auf einer Technologie aus der PKW-Serienproduktion. Der Erdgasmotor ist ein an die Bedingungen im BHKW modifizierten 2,0Liter Vierzylinder, wie er ähnlich auch im Caddy und Touran läuft, angepasst. Zusammen mit dem Ökostrom Lieferanten will VW mit diesem BHKW einen Durchbruch erreichen. Dabei stehen aber zurzeit noch viele Fragen offen, wie dies realisiert werden soll. Die Entwicklung von Mini- BHKWs ist nichts neues, viele Namenhaften Unternehmen der Heizungsbranche beschäftigen sich schon seit Jahren mit der Entwicklung und sind in vielen Punkten schon weiter als VW und LichtBlick. Die Presse wird wohl immer erst auf solche Erfindungen aufmerksam wenn ein scheinbar großer Name dahinter steht oder das emotionale Umfeld die Nachricht beachtenswert macht, wie die Klima und Energiediskussion zurzeit. Zu einen der größten offenen Fragen ist, das VW nicht einmal ein funktionierendes Gerät vorgestellt hat.

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Das Öl-Brennwertgerät ‚Vitoladens 300-W’ von Viessmann

02.02.2010 | Rubrik: Heizungsmagazin | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Der ‚Vitoladens 300-W’ von der Firma Viessmann ist ein Öl-Brennwertgerät mit Leistungen von 12,9 bis 23,5kW für die Wandmontage. Der Kessel ist mit einer Inox-Radial-Edelstahlheizfläche, dem zweistufigen Compact-Blaubrenner und einem Abgasschalldämpfer ausgerüstet. Die kompakte Bauweise ermöglicht unter anderem eine Aqua-Platine, die alle Wasserführenden Verrohrungen in der Gerätrückwand konzentriert. Das bewährte Öl-Brennwertgerät kann problemlos, mit Solarkollektoren für die Trinkwasserwärmung und Heizungsunterstützung kombiniert werden. In bi- oder multivalenten Heizungsanlagen kann es an besonders kalten Tagen als Spitzenlastkessel, zum Beispiel, eine Luft/Wasser-Wärmepumpe ergänzen.

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Das Dezentrale Pumpensystem ‚Wilo-Geniax’ von Wilo

01.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Beim Dezentralen Pumpensystem ‚Wilo-Geniax’ von der Firma Wilo wird die herkömmlichen Angebotsheizung mit einer zentralen Heizungspumpe durch eine Bedarfsheizung ablösen. Da diese Heizung nur pumpt wenn Wärme auch wirklich benötigt wird. Der Zentrale Vorteil, neben Hydraulik und Komfortverbesserungen, ist vor allem eine erhebliche Senkung des Heizenergiebedarfs. Gegenüber konventionellen Systemen mit Thermostatventilen erreicht das System im Schnitt rund 20% Heizenergieeinsparung. Diese wird erzielt durch eine Bedarfsorientierte Vorlauftemperatur des Wärmeerzeugers, eine Reduzierung der Heizdauer durch bedarfsgerechte Regelung, die Vermeidung von Temperaturschwankungen sowie den Entfall von Drosselverlusten. Ein weiterer Vorteil ist ein automatischer hydraulischer Abgleich, so dass jede Heizfläche präzise und energieeffizient mit der benötigten Wassermenge für optimale Behaglichkeit versorgt wird. Einsatzbereiche sind Neubauten und auch die Nachrüstung von Altbauten, das System kann sowohl in Ein- und Mehrfamilienhäusern als auch in Nutzimmobilien wie Bürogebäuden eingebaut werden. Das ‚Wilo-Geniax’ System lässt sich mit Radiatoren und mit Flächenheizungen kombinieren.

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