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Offene Technik Fragen beim BHKW von VW und LichtBlick

03.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 1 Kommentare | 0 TrackBacks

Der Automobilhersteller Volkswagen hatte schon vor Jahren angekündigt, sämtliche Bereiche, in denen Verbrennungsmotoren verwendet werden, besetzen zu wollen. So gehört auch dieser Kette die Strom-Wärmeerzeugung dazu. Die BHKW Kompaktanlage ‚BluePower’ basiert auf einer Technologie aus der PKW-Serienproduktion. Der Erdgasmotor ist ein an die Bedingungen im BHKW modifizierten 2,0Liter Vierzylinder, wie er ähnlich auch im Caddy und Touran läuft, angepasst. Zusammen mit dem Ökostrom Lieferanten will VW mit diesem BHKW einen Durchbruch erreichen. Dabei stehen aber zurzeit noch viele Fragen offen, wie dies realisiert werden soll. Die Entwicklung von Mini- BHKWs ist nichts neues, viele Namenhaften Unternehmen der Heizungsbranche beschäftigen sich schon seit Jahren mit der Entwicklung und sind in vielen Punkten schon weiter als VW und LichtBlick. Die Presse wird wohl immer erst auf solche Erfindungen aufmerksam wenn ein scheinbar großer Name dahinter steht oder das emotionale Umfeld die Nachricht beachtenswert macht, wie die Klima und Energiediskussion zurzeit. Zu einen der größten offenen Fragen ist, das VW nicht einmal ein funktionierendes Gerät vorgestellt hat.

Angekündigt hatte Volkswagen schon am Anfang 2009 ein solches Gerät, bei der Vorstellung am September stand dennoch keine surrende Maschine im Raum. Erst ab Januar 2010 soll es soweit sein, von Erfahrungen und Feldversuchen also keine Rede. Es steht noch nicht einmal fest wie das Gewicht der Anlage aussehen soll, da es unterschiedliche Äußerungen in kürzester Zeit hierzu gab. Ebenfalls ist von Modulation heute nicht mehr die Rede, während in älteren Unterlagen von 50 bis 100% erzählt wird. Ein weiterer Minus Faktor für die Glaubwürdigkeit dieses Systems ist, das die Zielgruppe für solch eine Anlage immer noch eine Streitfrage darstellt. In Unterlagen kann man erfahren das Gewerbe, Büros und Hotels eine solche Anlage verwenden können. Dabei sind die momentan umworbenen Kunden, Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Fakt ist auch das, VW Motoren mit einer Leistung zwischen 60 und 80kW baut. Der in dem BHKW verwendete Motor soll aber auf nur 20kW gedrosselt werden, damit wird einiges an Wirkungsgrad verschenkt. Nur damit die Entwicklungskosten in Grenzen gehalten können. Ein weiteres Fragezeichen steht über die maximale Betriebsstunden, Russfilter für Dieselmotoren leiden unter einer geringen Standzeit. Bei einer maximalen Betriebszeit von 1000h sollte hier so eine schnell erreichte grenze vorhanden sein.

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Bisherige Kommentare (1)

| Randy schreibt am 04.02.10 10:33:

Interessante Neuerungen die VW anstrebt. Bin gespannt wie sich alles entwickelt. Auch die Zusammenarbeit mit Lichblick, nachdem die beiden schon das Heimkfratwerk entwickelt haben. Gruß Randy

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