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Öl- Brennwerttechnik

05.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Heizöl enthält Wasserstoff, der bei der Verbrennung zu Wasserdampf umgewandelt wird. Werden die Abgase des Verbrennungsprozesses gekühlt, kondensiert der darin enthaltene Wasserdampf und die Wärme kann genutzt werden. Die Abgase müssen bis unter die so genannte Taupunkttemperatur abgekühlt werden, um zu kondensieren. Die Taupunkttemperatur ist abhängig vom Wasserstoffgehalt des Abgases. Bei Heizöl EL legt die Taupunkttemperatur bei ca. 47°C. Durch die Nutzung der Kondensationswärme wird der Wirkungsgrad eines Heizungssystems deutlich erhöht. Dabei fallen in der Praxis je nach Heizungsanlage ca. 0,5 bis 1l Kondensat an. Für die Ableitung der Abgase von Öl- Brennwertkesseln genügt durch die relativ niedrige Abgastemperatur von 45 bis 50°C ein Kunststoffrohr. Die moderne Öl- Brennwerttechnik kann so den Energiegehalt des eingesetzten Brennstoffs auf optimale Weise ausnutzen. So erreicht die Öl- Brennwerttechnik mit einem Wirkungsgrad von 98%, bezogen auf den Brennwert des Heizöls, den physikalischen Grenzwert.

Ein herkömmlicher Kessel nutzt diese Abwärme nicht, hier wird die im Kondensat enthaltene Energie über den Schornstein in die Umwelt abgeführt. Die Öl- Brennwerttechnik erreicht so die höchsten Wirkungsgrade bei geringsten Brennstoffverbrauch und minimalen Emissionen.

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