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Alles zum Thema Blockheizkraftwerk - Teil 1

22.02.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Damit Blockheizkraftwerke möglichst lange Laufzeiten erreichen, werden diese in der Regel für die Wärmegrundlast ausgelegt und durch Spitzelastkessel ergänzt. Klimaschutz und die Sicherung der Energieversorgung erfordern den möglichst umfassenden Einsatz effizienter Technologien. Die Kraft- Wärme- Kopplung, kurz KWK, gilt dabei als eine Schlüsseltechnologie. Sie erzeugt Strom besonders effizient, weil die dabei anfallende Wärme sinnvoll genutzt wird, und hilft so, die klimaschädlichen CO2- Emissionen zu senken sowie den Verbrauch fossiler Energieträger zu verringern. Mit attraktiven Fördergeldern unterstützt deshalb der Staat Anschaffung und Betrieb von KWK- Anlagen. Der überwiegende Teil des in Deutschland erzeugten Stroms wird in großen Kraftwerken produziert. Dabei wird Wärmeenergie aus der Verbrennung von Kohle oder Gas sowie aus Kernenergie über eine Dampfturbine in elektrischen Strom ungewandelt. Der durchschnittliche Wirkungsgrad liegt bei allen konventionellen Kraftwerken um 38%. Über 60% der eingesetzten Energie werden als Abwärme ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Im Gegensatz zu diesen Kraftwerken wird in KWK- Anlagen auch die Abwärme genutzt, üblicherweise als Heizwärme oder auch als Prozesswärme und so der Gesamtwirkungsgrad der Anlage deutlich gesteigert.

Bei größeren Heizkraftwerken wird die Wärme über Fernwärmeleistungen an die angeschlossenen Haushalte, Gewerbe- und Industriebetriebe geliefert. In Deutschland ist dazu das Potenzial aber weitgehend ausgeschöpft, da diese Vorgehensweise nur dann sinnvoll und wirtschaftlich ist, wenn in der Nähe des Stromerzeugenden Kraftwerks auch große Wärmesenken, zum Beispiel größere Wohngebiete und Industriebetriebe, vorhanden sind. Hier setzt die Die von dezentralen, Wärmegeführten Blockheizkraftwerken an. In kompakten Einheiten findet die Stromerzeugung da statt, wo die zeitgleich anfallende Wärme nicht über weite Stecken und damit verlustreich transportiert werden kann.

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