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Alles zum Thema Blockheizkraftwerk – Teil 3

02.03.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Aus den Gründen die in unseren ersten und zweiten Teil aufgeführt wurden sind. Werden Blockheizkraftwerke vornehmlich zur Deckung der Wärmegrundlast eingesetzt und durch Spitzenlastkessel ergänzt. Generell ist der Einsatz eines Pufferspeichers sinnvoll, um in Zeiten geringeren Bedarfs überschüssige Wärme zwischenzuspeichern. Bei der Festlegung der Größe des BHKW steht bis auf wenige Ausnahmen die Wärme im Vordergrund. Das BHKW ist wärmegeführt. Beachtet man die übliche Verteilung der Heizleistung in einem Gebäude über ein Jahr wird deutlich, dass ein wärmegeführtes BHKW nicht zu groß sein darf. Seine thermische Leistung wird so bemessen, dass auch in Schwachlastzeiten die Wärme noch abgenommen werden kann. Um ein BHKW wirtschaftlich zu betreiben, sollte es in der Regel mindestens 4000h Laufzeit pro Jahr erreichen. Als grober Richtwert können bei einer Mindestlaufzeit von jährlich 4000h für die thermische Leistung eines BHKW etwa 10 bis 20% der maximalen Gebäudeheizlast angesetzt werden. Das heißt, der Spitzenlastkessel muss so dimensioniert sein, dass er die restlichen 80 bis 90% der Heizlast liefern kann. Die heute am Markt verfügbaren BHKW sind vor allem für größere Objekte mit höherem Wärmebedarf geeignet, wie das Beispiel für ein Hotel verdeutlicht.

Da sich ein BHKW im Wesentlichen über die vermiedenen Strombezugskosten rechnet und nicht über eine Einspeisevergütung, muss auch der Verbrauch an elektrischer Energie im jeweiligen Gebäude berücksichtigt werden. Zur Unterstützung ihrer Marktpartner erstellen Systemanbieter wie Viessmann eine individuelle Wirtschaftlichskeitsbetrachtung als Entscheidungsgrundlage für den Investor und beraten über die technischen Fragestellungen der Systemeinbindung. Die Vorteile der Kraft- Wärme- Kopplung sind die Reduzierung der CO2- Emissionen und effiziente Nutzung des Brennstoffs, wurden von der Politik erkannt. Die Bundesregierung hat deshalb geschlossen, den Anteil von KWK- Anlagen an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2020 von derzeit 12 auf 25% zu verdoppeln und unterstützt Anschaffung und Betrieb eines BHKW mit attraktiven Fördergeldern.

Alles zum Thema Blockheizkraftwerk – Teil 1
Alles zum Thema Blockheizkraftwerk – Teil 2

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