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Die Gefahren von Erdwärmebohrungen

18.03.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Allein zwei Erdwärme-Unglücke lassen über Sicherheitsmaßnahmen bei der Erdwärmebohrung nachdenken. Der erste Unfall ereignete sich im westfälischen Kamen und der zweite in Staufen bei Freiburg. Am Unglücksort in Kamen ereignete sich folgendes. Ein 4m breites und 10m tiefes Loch entstand bei Bohrungen für die Erdwärmepumpe. Einige Gebäude wurden schwer zerstört. Zusätzlich kam es zu einem 100m langen Bodenriss. Dazu zu sagen ist ebenfalls das sich in diesem Gebiet kein Bergbau betrieben wurde. Grund für dieses Geschehen waren Risse, Löcher und Lufteinschlüsse in 70m bis 100m Tiefe. Als die Bohrung auf diese so genannte Klüfte traf, drang in großen Mengen Wasser hinein und der Boden stürzte ein. Hätte man bei der Bohrung Stand- oder Stützrohre verwendet hätte dieses Unglück wohlmöglich verhindert werden können. Pflicht ist das arbeiten mit solchen Hilfsmitteln zwar nicht, aber Empfehlenswert ist es vor allem nach solchen Unglücken alle mal. Den nächsten Unfall den wir hier genauer betrachten möchten, entwickelte sich wie bereits gesagt in Staufen. Jeden Monat hebt sich dort die Stadtmitte um 1cm ab. Grund dafür sind die Geothermie-Bohrungen für Erdwärmesonden.

Im tieferen Boden trafen sie, auf quellfähiges Material (Anhydrit), das Volumen kann bis zu 50% zunehmen, das sich in Verbindung mit Grundwasser in Gips verwandelt und somit die Erde anhebt. Im Bergbau wird dieser Vorgang als Salzsprengung bezeichnet. Anhydrit ist ein Calciumsulfat und damit ein Salz der Schwefelsäure.

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