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Neue Anforderungen an Kaminöfen 1.BImSchV

27.04.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Seit dem 01.02.2010 gilt die Novelle der 1.BImSchV für Kaminöfen, Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen heißt dieses Gesetz ausgeschrieben Die CO2-neutrale Energienutzung stellt einen wesentlichen Beitrag nachhaltiger Klima- und Energiepolitik dar. Die verstärkte Nutzung von fester Biomasse verdient eine grundsätzlich positive Bewertung. Der Einsatz von Holz in Anlagen im Anwendungsbereich der 1.BImSchV kann einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Allerdings kann die Verfeuerung von Biomasse durch die Freisetzung verschiedener Luftschadstoffe zu Gesundheitsgefährdenden Immissionen führen. Die bisherigen Regelungen in der 1.BImSchV stellten den Stand der Technik aus dem Jahr 1988 dar. Um den weiteren Anstieg der Schadstoffbelastung entgegenzuwirken, die vorhandene hohe Belastung zu reduzieren und die Akzeptanz der Holzfeuerung zu steigern, war es notwendig hohe Anforderungen an die Feuerungen zu formulieren, um damit die Emissionen aus den Feuerungsanlagen im Geltungsbereich der 1.BImSchV langfristig und nachhaltig zu senken. Mit der Verordnung wird ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung der Feinstaubemissionen aus Kleinfeuerungsanlagen geleistet.

Hierzu hat der Gesetzgeber für den Bereich der Einzelraumfeuerstätten für feste Brennstoffe Anforderungen an Neugeräte und eine Sanierungsregelungen für bestehende Einzelraumfeuerstätten erlassen. Betroffen sind die Betreiber bei der Neuanschaffung von Festbrennstofffeuerungsanlagen auch bei bestehenden Feuerungsanlagen wie Kamin- und Kachelofen müssen die Betreiber verschärfte Bedingungen beachten. Für die Neuanschaffung von Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe legt die novellierte 1.BImSchV Anforderungen fest, die in zwei Stufen umgesetzt werden. Diese sind im Rahmen der Typprüfung nachzuweisen. Die Emissionsgrenzwerte beziehen sich auf ein Volumengehalt von O2 im Abgas von 13%. Sonstige Einzelraumfeuerungsanlagen zum Heizen, die nicht einer der in der Tabelle genannten Feuerstättenart bzw. technischen Regeln zuzuordnen sind, müssen die Anforderungen für Raumheizer mit Flachfeuerung einhalten. Sonstige Einzelraumfeuerungsanlagen zum Kochen und Backen bzw. Kochen, Backen und Heizen die nicht einer der in der Tabelle genannten Feuerstättenart bzw. technischen Regeln zuzuordnen sind, müssen die Anforderungen für Herde einhalten. Die Typprüfungen werden vom Feuerstättenhersteller bei benannten Stellen durchgeführt. Dies führe eine Prüfung der Einzelraumfeuerstätten entsprechend der Normen nach Bauproduktrichtlinien durch. Der Nachweise der Anforderungen erfolgt über eine Herstellerbescheinigung.

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