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Dämmung von Rohrleitungen nach der EnEV 2009

28.04.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Seit dem Beschluss der neuen Energieeinsparverordnung, im kurzen EnEV 2009, durch die Bundesregierung ist diese neue Verordnung seit dem 01.10.2009 zulässig. Betrachtet man die Dämmungen von Rohrleitungen, gibt es einen wesentlichen Fakt zu beachten. Parallel zu den Wärmeverteilleitungen werden jetzt auch die Kälteverteilungs- und Kaltwasserleitungen von Raumlufttechnik- und Klimakältesystemen in die Dämmpflicht einbezogen. Die dazu beschriebenen Anforderungen in Zeile 8, Anlage 5, Tabelle 1 der EnEV 2009 entsprechen nach Auffassung des Gesetzgebers dem heutigen Stand der Technik. Nach Überzeugung des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. ist diese Dämmvorschrift zwar ein wichtiger erster Schritt in Richtung Energieeinsparung beim Betrieb von Raumlufttechnik- und Klimakältesystemen, für eine effiziente Reduzierung der Wärmeaufnahme von Kälteverteilungs- und Kaltwasserleitungen und deren Armaturen müssen in den kommenden Jahren jedoch größere Dämmdicken vorgeschrieben werden. Da sich die bisherigen Regelungen für die Wärmeabgabe von Wärmeverteil- und Warmwasserbeleitungen bewährt haben, wurden sie mit nur einer wesentlichen Änderung übernommen.

Nach der EnEV 2009 müssen jetzt auch Rohrleitungen gedämmt werden, die an Außenluft grenzend verlegt sind. So werden erstmalig konkrete Anforderungen an die Dämmung dieser Rohrleitungen gestellt. Die Verdoppelung der Mindestdicke befreit dabei jedoch nicht von Sicherheitssystemen zur Vermeidung von Frostschäden an den Rohrleitungen und anderen Anlagenteilen. Trotz vorgeschriebener Dämmpflicht für Heizungs- und Warmwasserleitungssysteme werden leider noch immer zahlreiche Anlagen nicht oder nicht ausreichend gedämmt. Das führt zu hohen Energieverlusten und immer wieder zu Beschwerden und gerichtlichen Auseinandersetzungen. Auch bei der Wärmebilanz eines Gebäudes wird die Dämmung von Rohrleitungen häufig nicht ausreichend oder nicht korrekt berücksichtigt. Es wird in der Verordnung ebenfalls vorgeschrieben welche Dämmdicken in Abhängigkeit der Rohrinnendurchmesser einzuhalten sind.

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