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Ölpreise steigen weiter

08.07.2010 | Rubrik: Aktuell

Die Ölpreise sind am 28.06.2010 wieder einmal deutlich gestiegen. Gründe dafür sind der Gasstreit zwischen Russland und Weißrussland. Des Weiteren wird über ein Anziehen der Weltwirtschaft im Zuge einer Aufwertung des chinesischen Yuan spekuliert. Ein Barrel (159 Liter) der US- Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) kostete zur Auslieferung im Juli 78,36 US-Dollar und damit 1,18 Dollar mehr. Zeitweise sprang der Preis für US-Öl auf ein Tageshoch von 78,87 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Mai. An der Rohstoffbörse in London ist der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent ebenfalls deutlich gestiegen. Der Preis für ein Barrel zur Auslieferung im August stieg um 1,28 Dollar auf 79,50 Dollar. Nachdem die chinesische Notenbank eine flexiblere Wechselkurspolitik ankündigte, habe der Rohstoffmarkt offensichtlich auf eine mögliche Aufwertung und deren positiven Effekt auf die chinesischen Rohstoffimporte spekuliert. Allerdings dürfte die Währungsspekulation den Ölpreis nicht nachhaltig nach oben treiben, dafür ist die zu erwartende Aufwertung des Yuan zu gering. Außerdem gab es aufgrund teilweiser Stopps der russischen Öl- und Gasimporte durch Weißrussland für Unsicherheit am Markt gesorgt.

Russland drosselte die Lieferungen schrittweise auf höchstens 15 Prozent. Durch Weißrussland laufen zwar wichtige Versorgungsleitungen auch für den Westen. Ein Engpass wurde zunächst aber nicht befürchtet. Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) leicht gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats kostete ein Barrel (159 Liter) Durchschnitt 75,13 US-Dollar. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. Man merkt schnell das die Ölpreise in reine Spekulationsgeschichte ist, es werden nie die tatsächlichen Verhältnisse berechnet sondern immer der Schlimmste Einzutreffende Fall gesehen. Politiker waren bisher gegen solche Preisspiele allerdings machtlos.