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Atommüll und die langfristigen Folgen

07.10.2010 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Aufgrund der Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke in Deutschland bis zum Jahr 2050 lässt sich ein altbekanntes Thema wieder neu auffahren. Die Frage um den Atommüll und seine langfristigen Folgen in den Endlagern. Jährlich werden 1000t Atommüll in den Endlagern Gorleben, Morsleben und Asse eingelagert. Allerdings stellt sich niemand offen der Frage was mit diesen radioaktiven Müll dort geschehen soll. Feststeht Politiker und Atomlobby versuchen zu jedem Zeitpunkt die Bedrohung eines solchen Lagers abzustreiten. Feststeht das Plutonium, das in diesen Endlagern gelagert wird eine Halbwertszeit von 24.110 Jahren besitzt. Diese Zahl scheint auch kein Atomlobbyist abzustreiten, abgeschwächt wird dies Zahl allerdings immer mit der Aussage das es sich bei Plutonium um einen Alphastrahler handelt der ohne weiteres abgeschirmt und in den Endlagern sicher aufbewahrt werden kann. Allerdings wird der Fakt das Plutonium in Uran zerfällt immer außenvorgelassen. Da Uran wiederum ein so genannter Alphastrahler ist, der also Radioaktive Strahlung aussetzt müssen wir weitere 70Millionen Jahre warten, bis Uran zu Thorium zerfällt. Aber wer hätte das gedacht, bei Thorium handelt es sich um einen starken Betastrahler mit einer Halbwertzeit von 25 Stunden. Das Zerfallsprodukt hieraus ist wiederum ein Alphastrahler namens Palladium. So könnte man das Spiel immer und immer weiter machen, es entstehen immer wieder neue Alpha- und Betastrahler.

Bis dann schließlich nach sehr langer Zeit nicht Radioaktives Material entsteht und zwar Blei. Bis also die Menge radioaktiver Isotope auf 1% der Ausgangsmenge gefallen ist, vergehen etwa 4.6 Milliarden Jahre. Und diese Jahresangabe stellt dann für die gesamte Menschheit ein echtes Problem dar, denn die Erde ist erst 4,7 Milliarden Jahre alt. Kein Material wird solange diese Radioaktive Substanz isolieren können ohne das die Menschheit sich um diese Lagerstätten kümmert. Des Weiteren sollte man sich dabei im klaren sein das kein Menschliches Volk solange bisher existiert hat und wahrscheinlich auch nicht existieren wird um diese Informationen auch noch nach Millionen von Jahren weitergeben kann. Und solange die Atomkraftwerke weiterhin ihren Müll unter uns einlagern wird sich an dieser Situation auch nichts ändern. Die Atomfanatiker werden jetzt mit der Aussage kommen, welche Energiequelle den sonst unseren täglichen Strombedarf liefern soll. Hierzu sollte man allerdings beachten das gerade durch diese Laufzeitverlängerung die Entwicklung der Erneuerbaren Energiequellen ins stocken kommen, Fördergeldern gehen so verloren und die Hersteller von Solar, Wind und sonstigen Erneuerbaren Energien verlieren ihre Existenz. Fakt ist das dass erzeugen von Strom mit Atomenergie gewinnbringender ist, als mit Erdgas, Wärmepumpen, Solar oder Wind. Deshalb kann die Entwicklung auch nur voran schreiten wenn die Atomkraftwerke in absehbarer Zeit abgeschaltet und zurück gebaut werden.

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