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Trockenbausystem Fonterra Side 12 von Viega

04.09.2012 | Rubrik: Hersteller-Neuheiten | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Wandheizung – ein bewährtes Prinzip aus der Antike

Mit warmen Wänden Schimmel vermeiden

Feuchte Wände können jeden treffen. Falsch gedämmte Häuser, kalte Außenwände oder zu hohe Luftfeuchtigkeit durch falsches Lüften können die Ursache sein. Riskant – insbesondere für die Gesundheit - wird es, wenn sich Schimmel bildet. Ein Risiko, das leicht vermieden werden kann. Denn moderne Wandheizungen halten die Wände warm und verhindern die Bildung von Kondensat. Begehrte Strahlungswärme und damit fühlbare Behaglichkeit wird gleich mitgeliefert.

Die Wandheizung funktioniert im Prinzip wie eine wärmende Hülle oder wie eine Hypokaustenheizung in der Antike. Damals wurden heiße Luft durch Hohlziegel geleitet und so die Wände erwärmt. Heute sind Systeme im Einsatz, die flexibel und vor allen Dingen schnell und sauber in der Montage sind. Sie eignen sich für jede Art von Wandaufbau, für massive Wände ebenso wie für Holzständerwerke. Sie lassen sich beim Neubau einplanen, aber auch nachträglich im Bestand aufrüsten.

Trockene, warme Wände sind schimmelfrei

Flächenheizungen, zu denen auch die Wandheizung zählt, bieten zwei ganz handfeste Vorteile. Zum einen arbeiten sie mit deutlich geringeren Vorlauftemperaturen und sparen so erheblich Energie ein. Zum anderen erzeugen sie Strahlungswärme. Eine Wärme, die - im Vergleich zur klassischen Heizkörperwärme - als deutlich angenehmer empfunden wird.
Wandheizungen im speziellen helfen darüber hinaus bei einem Problem, das durch luftdichte Hüllen überhaupt erst entstanden ist. Sie helfen, die befürchtete Schimmelbildung in kalten Zimmerecken oder Fensterlaibungen zu verhindern. Denn auf warmen, trockenen Wänden will und kann sich Schimmel erst gar nicht niederlassen.

Flexibel, schnell und sauber montiert

Wandheizungen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Hersteller Viega bietet zum Beispiel für die Renovierung das Trockenbausystem Fonterra Side 12 an. Hierbei handelt es sich um werkseitig vorgefertigte Systemelemente. In ihnen sind die Wandheizungsrohre bereits integriert. Diese Systemelemente werden einfach auf einer entsprechenden Unterkonstruktion auf den jeweiligen Wänden montiert. Die Wandheizung kann dabei durchaus mit Hilfe einer Kleinflächenregelstation an den alten Heizkörperanschluss angebunden werden.

Das System passt sich flexibel an bauliche Gegebenheiten an und lässt sich auch mit einer Fußbodenheizung kombinieren. Auch das zusätzliche Dämmen der Wand ist denkbar einfach. Hierfür wird eine diffusionsoffene Dämmung, beispielsweise Holz-Weichfaserplatten, in die Unterkonstruktion der Wandheizung eingebracht. Die Kombination Wandheizung und diffusionsoffene Dämmung bewirkt eine positive Verschiebung des Taupunktes und kann sogar Wände trocknen.

Fördermittel nutzen

Tipp: Nutzen Sie die Fördermöglichkeiten, die der Staat für energieeffizientes Bauen und Sanieren aufgelegt hat. Einen Investitionszuschuss erhält zum Beispiel wer vor Vorhabensbeginn einen Antrag über das KfW-Programm Nr. 430 stellt.

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