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Start - Heizungs-Lexikon - G

Gebläsebrenner

Bei einem G. wird die erforderliche Verbrennungsluft durch ein Gebläse angesaugt und mit Druck unter Beimischung des Brennstoffes (Öl, Gas) in den Brennraum gefördert. Die intensivere Durchmischung von Brennstoff und Luft als bei atmosphärischen Brennern führt zu einer optimaleren Verbrennung.

Gebäude-Energiepass

Der Gebäude-Energiepass, kurz Energiepass, ist ein Dokument, in dem der Energieverbrauch (Heizöl, Gas, Nachtstrom, usw) für Gebäudeheizung und Warmwasserbereitung dargestellt und bewertet wird.

Gebäudenutzfläche

Die G. AN beschreibt die im beheiztem Gebäudevolumen zur Verfügung stehende nutzbare Fläche. Sie wird aus dem beheizten Gebäudevolumen unter Berücksichtigung einer üblichen Raumhöhe im Wohnungsbau abzüglich der von Innen- und Außenbauteilen beanspruchten Fläche ermittelt. Sie ist in der Regel größer als die Wohnfläche, da z.B. auch indirekt beheizte Flure und Treppenhäuser einbezogen werden.

Gebäudewärmebedarf

Der G. entspricht dem maximalen Wärmebedarf eines Gebäudes bei der tiefsten charakteristischen Außentemperatur (z. B. -14 °C). Er setzt sich zusammen aus dem sogenannten Transmissionswärmebedarf (Wärmeableitung über Wände, Fenster, Dach, Fußboden etc.) und dem Lüftungswärmebedarf (Erwärmung der Frischluft). Der Gebäudewärmebedarf wird nach DIN EN 12831 errechnet, um die Heizungsanlage dimensionieren zu können.

Geothermie

Nutzung der im Erdinneren gespeicherten Wärmeenergie als Energiequelle.

Gesamtenergiedurchlassgrad

Der G. (g-Wert) kennzeichnet die Durchlässigkeit von Verglasungen für von außen auftreffende Solarstrahlung. Der prozentuale Wert gibt also an, wie viel der auftreffenden Strahlungsenergie durch das Fenster in das Gebäude gelangt.

Gleichspannung

Bei einer Gleichspannungsquelle gibt es einen Minus- und einen Pluspol. Ist an beiden Polen ein Verbraucher angeschlossen, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Gleichstrom, d.h. ein gerichteter Strom in eine Richtung. G. wird benötigt in allen elektronischen Geräten mit Halbleitern und wird bereitgestellt durch Batterien , Akkumulatoren, Solarzellen, Brennstoffzellen oder entsprechende Netzteile. Unsere häusliche Spannungsversorgung (wir sagen Stromversorgung) hingegen liefert Wechselspannung bzw. Wechselstrom. Sie wird durch einen Dynamo (z. B. Beleuchtungsanlage am Fahrrad) erzeugt.

Gleichstrom

Bei einem G. fließen Ladungsträger (Elektronen) ohne Richtungswechsel in eine Richtung vom Minuspol (Kathode) zum Pluspol (Anode). Angetrieben wird der Gleichstrom in einem Stromkreis von einer Gleichspannungsquelle, z.B. einer Batterie.

Globalstrahlung

Setzt sich aus direkter und indirekter (diffuser) Strahlung zusammen.

Grenzwertgeber

Der G. ist eine Einrichtung zum Schutz vor Überfüllung beim Betanken von Öltanks. Er schaltet die Ölzufuhr aus dem Tankwagen beim Erreichen eines Maximalstandes ab. Der Einbau ist Pflicht.

gleitende Betriebsweise

Bei der g. B. eines Heizgerätes kann die Kesselwassertemperatur zwischen einer unteren Mindesttemperatur (z. B. 35 °C) und einer oberen Maximaltemperatur (z. B. 85 °C) schwanken, ohne dass die Gefahr der Korrosion infolge einer Kondensation von Wasserdampf besteht. Man bezeichnet Heizkessel, die die g.B. zulassen als Niedertemperatur-Heizkessel. Die g. B. ist eine energiesparende Möglichkeit der Anpassung der Kesselleistung an den Wärmebedarf.