Höhe der Antriebswelle einer Windenergieanlage über der Erdoberfläche.
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Nabenhöhe
Nachheizung
Konventionelle Heizung, die im Winter oder bei Schlechtwetter zusätzlich zur Solaranlage
benötigt wird, um das Warmwasser zu erwärmen.
Nachladung
Die Nachladung ist ein Begriff aus der Heiztechnik mit Nachstrom. Bei so genannten Nachtstromspeicherheizgeräten ist bei Freigabe durch den Stromlieferanten eine Nachladung in den frühen Nachmittagsstunden möglich. Bei Fußbodenspeicherheizungen notwendig ist sie sogar notwendig, um eine ausreichende Bereitstellung von Wärme in den Abendstunden zu sichern.
Nachlaufrelais
Das Nachlaufrelais ist ein zeitabhängiger Schalter, der einen elektrischen Verbraucher nach dem Einschalten für eine bestimmte Zeit laufen lässt und danach wieder abschaltet.
Nachtabsenkung
Die Nachtabsenkung ist eine automatische Funktion der Heizungsregelung, die in den Nachtstunden bzw. bei längerer Abwesenheit einen abgesenkten Heizbetrieb ermöglicht. Die Regelung senkt in dieser Zeit die Vorlauftemperatur um einige Grad (einstellbar) ab, so dass die Raumtemperatur nicht mehr die taggewohnten Werte erreicht. Die Nachtabsenkung ermöglicht insbesondere in weniger gut gedämmten Gebäuden Heizenergie einzusparen.
Nachtstrom
Mit Nachtstrom bezeichnet man Strom für spezielle Anwendungen, der vertragsabhängig innerhalb eines bestimmten Tageszeitraumes zu einem günstigerem Preis bezogen werden kann.
Nachtstromspeicherheizgerät
Das Nachtstromspeicherheizgerät ist ein Heizgerät für einzelne Räume, bei dem ein Steinspeicher durch nächtliche Aufheizung soweit aufgeladen wird, dass die Wärmemenge für die Beheizung des Raumes bereitgestellt werden kann. Die Aufladung erfolgt mit Hilfe von Nachtstrom durch Elektroheizstäbe.
Naturstrom
Der Begriff Naturstrom wird verwendet, um Strom aus regenerativen Quellen (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Erdwärme) zu kennzeichnen.
Nebenlufteinrichtung
Die Nebenlufteinrichtung ist eine Einrichtung im Abgasweg eines Wärmeerzeugers zur halbautomatischen Einstellung eines optimalen Schornsteinzuges. Dabei wird durch eine Pendelklappe eine definierte Undichtheit geschaffen. Sie führt dazu, dass sich der Unterdruck im Feuerraum des Heizkessels verringert und der Zug auch bei wechselnden Bedingungen näherungsweise konstant bleibt.
Nennleistung
Die Nennleistung entspricht der vom Heizkessel maximal erzeugbaren Nutzwärmeleistung und wird auf dem Typenschild in kW angegeben. Die Nennleistung muss mindestens dem Leistungsbedarf des Gebäudes zum kältesten Zeitpunkt entsprechen und eventuell eine Aufheizreserve berücksichtigen.
In der Solartechnik gibt die Nennleistung die maximal mögliche Leistung eines Moduls unter standardisierten Testbedingungen an.
Nennleistungsaufnahme
Die Nennleistungsaufnahme ist die maximale Leistungsaufnahme eines Gerätes im Dauerbetrieb. Sie ist für die Auswahl oder Dimensionierung von Versorgungsnetzen leitungsgebundener Energieträger maßgebend.
Nennwärmebelastung
Mit Nennwärmebelastung wird die fest eingestellte Wärmebelastung eines Gerätes zwischen einer minimal und einer maximal möglichen Wärmebelastung bezeichnet. Ein Heizgerät mit einer einstellbaren Heizleistung kann so auf den Bedarf angepasst werden.
Nennwärmeleistung
Die Nennwärmeleistung ist die vom Hersteller festgelegte und im Dauerbetrieb unter Beachtung des vom Hersteller angegebenen Wirkungsgrades als einhaltbar garantierte größte Wärmeleistung.
Netzeinspeisegerät (NEG)
Wechselrichter mit Netzsynchronisation und Netzüberwachung, der den im Solarmodul erzeugten Gleichstrom einer netzgekoppelten Photovoltaik-Anlage in Wechselstrom wandelt und ins Netz einspeist.
Netzeinspeisung
Erzeugter Strom wird in ein Stromnetz eingespeist, ganz gleich, ob es sich dabei um Strom aus großen Kraftwerken oder der Solarstromanlage auf dem Einfamilienhausdach handelt. Unter Netzeinspeisung im engeren Sinne versteht man die Einspeisung und damit den Verkauf selbst erzeugten Stromes in ein Stromnetz. Der Netzbetreiber ist unter bestimmten Voraussetzungen zur Abnahme und Vergütung verpflichtet (erneuerbare Energie, BHKW).
Netzkopplung
DieVerbindung von dezentralen Stromerzeugern, wie z. B. Photovoltaik-Anlagen mit
öffentlichen Stromversorgungsnetz.
Netzparallelbetrieb
Der Netzparallelbetrieb ist eine Schaltungsart einer Solarstromanlage mit Wechselrichter, bei der der erzeugte Wechselstrom vor dem Hausstromzähler eingespeist wird. Dadurch besteht die Möglichkeit Stromüberschüsse der Solaranlage in das Versorgungsnetz einzuspeisen und dafür eine gesetzlich garantierte Vergütung zu erhalten.
Neutralisation
Säuren oder Laugen werden neutralisiert, um ihre ätzende oder korrodierende Wirkung zu beseitigen. Dazu bindet man die chemisch aktiven Substanzen durch Zugabe von Stoffen, die sich dabei "opfern". Schwefelsäure neutralisiert man z. B. durch Einleitung in Kalkstein, wodurch problemloser Gips, Wasser und Kohlendioxid entsteht.
Neutralisationseinrichtung
Mit einer Neutralisationseinrichtung wird in der Heiztechnik Kondensat aus Brennwertgeräten neutralisiert. Das Kondensat ist je nach Brennstoff mehr oder weniger stark sauer und muss in bestimmten Fällen neutralisiert werden. Es wird dazu durch eine Neutralisationseinrichtung geleitet, die beispielsweise mit Kalkgranulat gefüllt ist.
Niedertemperatur-Heizkessel
Mit Niedertemperatur-Heizkessel bezeichnet man einen Heizkessel, der auch im Dauerbetrieb mit einer geringen Eintrittstemperatur des Heizungsrücklaufwassers von 35 bis 40 Grad Celsius betrieben werden und in dem es unter bestimmten Umständen zur Kondensation des in den Abgasen enthaltenen Wasserdampfes kommen kann. Der Kessel, der oft auch kurz als NT-Kessel bezeichnet wird, ist für den Betrieb mit sehr niedrigen bzw. für variable Kesselwassertemperaturen geeignet. Der Normnutzungsgrad eines Niedertemperatur-Heizkessel erreicht heute über 90 %.
Niedertemperatur-Heizsystem
Das Niedertemperatur-Heizsystem ist eine Heizungsanlage, die mit niedrigen Heizwassertemperaturen betrieben wird. Bei der Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung entstehen geringere Verluste, jedoch ist dadurch auch eine erhöhte Behaglichkeit möglich. Das Niedertemperatur-Heizsystem, wie etwa die Fußboden- und Wandheizung, erfordert allerdings bei gegebener Heizlast größere Heizflächen.
Niedertemperaturheizflächen
Arbeiten mit Vorlauftemperaturen unter 55 °C, so dass bei der Verteilung geringere Wärmeverluste auftreten. Für ausreichende Erwärmung müssen große Heizflächen wie Fußbodenheizungen oder größer dimensionierte Heizkörper verwendet werden.
Niedertemperaturheizkessel
Im Vergleich zu älteren Heizkesseln, die mit einer hohen konstanten Kesseltemperatur betrieben werden, passt sich die Kesseltemperatur automatisch der jeweiligen Außentemperatur an. Der Niedertemperatur-Heizkessel wird mit gleitender Kesselwassertemperatur betrieben.
Niedrigenergiehaus
Als Niedrigenergiehaus bezeichnet man Neubauten, aber auch sanierte Altbauten, die das
jeweilige gesetzlich geforderte energietechnische Anforderungsniveau unterschreiten.
Normnutzungsgrad
Der Normnutzungsgrad ist ein nach einheitlichen Prüfbedingungen (DIN 4702) ermittelter Wirkungsgrad. Er ist bedeutsam für die vergleichende Bewertung von Heizkesseln bzw. Thermen.
Nutzungsgrad
Mit dem Nutzungsgrad bezeichnet man das Verhältnis zwischen genutzter und dafür eingesetzter Energie. Im Gegensatz zur Bezeichnung Wirkungsgrad ist der Nutzungsgrad um alle auftretenden Verluste bereinigt und bezieht sich immer auf einen Nutzungszeitraum.
Nutzwärme
Mit Nutzwärme bezeichnet man die von der Heizungsanlage in die zu beheizenden Räume abgegebene, tatsächlich genutzte Wärmemenge.
nachhaltige Entwicklung
Mit nachhaltiger Entwicklung ist die Entwicklung der Gesellschaft durch eine rücksichtsvolle Nutzung natürlicher Ressourcen gemeint. Sie beachtet nicht nur die Interessen jetziger sondern auch künftiger Generationen.
nachwachsende Rohstoffe
Mit nachwachsende Rohstoffe bezeichnet mann alle nachwachsenden organischen Stoffe, die zur Gewinnung von Roh- und Brennstoffen für Verkehr, Bauindustrie, Kunststoffproduktion eingesetzt werden können.
natürliche Lüftung
Die natürliche Lüftung entsteht durch Temperatur- bzw. Druckunterschiede der Luft zwischen innen und außen. Durch das Öffnen eines Fensters, wird die natürliche Lüftung beschleunigt. Das gilt auch für Undichtheiten in der Gebäudehülle. Bei sehr geringen Temperatur- bzw. Druckunterschieden kann die natürliche Lüftung zum Erliegen kommen. Dies gilt auch für sehr dichte Gebäude. Optimale Luftqualität unter allen Bedingungen erzielt man daher nur mit mechanischen Lüftungsanlagen und hoher Luftdichtheit.
