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Warmwasser-Vorrangschaltung

Die W.-V. ist eine spezielle Komponente in der Regelungstechnik von Heizungsanlagen. Sie sorgt dafür, dass der Warmwasserspeicher Vorrang vor der Versorgung der Heizkörper mit Wärme bekommt. Ziel ist die ständige Verfügbarkeit von Warmwasser.

Wasseraufnahmekoeffizient

Die meisten Baustoffe können durch Kapillarleitung Wasser aufnehmen. Der Wasseraufnahmekoeffizient ist ein Maß für die Geschwindigkeit der Wasseraufnahme eines Baustoffes.

Wasserdampfdiffusion

Die W. ist der Vorgang, bei dem ein Konzentrationsunterschied von Wasserdampfmolekülen in verschiedenen Schichten der Luft oder eines Bauteiles ausgeglichen wird. Je nach Größe des materialabhängigen Dampfdiffusionswiderstandes erfolgt der Konzentrationsausgleich langsamer oder schneller. Um die Diffusion zu bremsen oder gar zu unterdrücken, kann eine Dampfbremse bzw. Dampfsperre eingesetzt werden.

Wasserdampfkondensation

Beim Erreichen und Überschreiten der Sättigungsgrenze kann Luft einen Teil des Wasserdampfes nicht mehr binden und es kommt zur Abscheidung von Wassertröpfchen (Taupunkt) an kühleren Flächen.

Wasserdampfteildruck

Mit W. bezeichnet man den Anteil des Wasserdampfdruckes am Gesamtdruck des Gasgemisches Luft. Der W. wird auch Partialdruck genannt.

Wasserführende Kaminöfen

Können durch die eingebaute Wassertechnik nicht nur die Raumluft, sondern auch das
Heizungswasser erwärmen und damit die entstehende Energie effektiver nutzen.

Wasserhärte

Die W. beruht auf dem Vorhandensein von Kalzium- bzw. Magnesiumionen, die an die Kohlensäure (HCO3) im Wasser gebunden sind. Sie wird nach dem Gehalt an Kalzium (Ca) bzw. Magnesium (Mg) bestimmt. Wenn hundert Liter Wasser etwa 0,7 Gramm Ca oder 0,4 Gramm Mg enthalten, entspricht dies 1°dH (ein Grad deutscher Härte). Eingeteilt wird Trinkwasser nach dem Waschmittelgesetz in vier Härtebereiche.

Wassermangelsicherung

Die W. ist eine Sicherheitseinrichtung in Heizkesseln, Heizthermen und Durchlauferhitzern mit geringem Wasserinhalt. Sie schaltet bei Wassermangel das Heizgerät ab, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Wasserstoff

W. (chemisches Zeichen H) ist ein farb- und geruchloses, brennbares Gas mit hohem Energieinhalt. Es kommt u.a. in Kohlenwasserstoffen chemisch gebunden vor (Heizöl, Erdgas). W. wird für die Stromerzeugung in Brennstoffzellen benötigt, wobei als Abgas Wasserdampf entsteht.

Watt

Das W. ist physikalische Einheit der Leistung. L. ist die Arbeit, die pro Zeiteinheit verrichtet werden kann. Ein Heizkessel hat eine thermische Leistung von z. B. 18 kW (also 18000 Watt), wenn er in einer Stunde eine Wärmearbeit von 18 kWh verrichten kann. Dazu muss er etwa 1,8 Liter Heizöl oder 1,8 m³ Erdgas verbrennen.
Die elektrische Leistung ist das Produkt aus Spannung und Stromstärke. Ein Fotovoltaikmodul hat eine Leistung von 50 Watt, wenn es bei einer Spannung von 12 Volt eine Stromstärke von ca. 4,2 Ampere liefert.

Wechselrichter

Ein W. ist ein elektronisches Gerät zur Umwandlung von Gleichspannung in Wechselspannung. Solarstrommodule erzeugen zunächst eine Gleichspannung, die zur Nutzung der üblicherweise vorhandenen Haushaltgeräte in eine netzkonforme Wechselspannung umgewandelt werden muss. Moderne W. arbeiten mit Hilfe von elektronischen Bauelementen nahezu verlustfrei.

Wechselspannung

Bei einer Wechselspannung wechselt die Polarität an einem Pol in bestimmter Frequenz von Minus nach Plus und umgekehrt. Die Frequenz des Stromnetzes in Deutschland beträgt 50 Hz, d.h. die Polarität wechselt also 50 mal in der Sekunde.
Bei Geräten, die mit Wechselspannung betrieben werden, muss keine Polung beachtet werden (im Gegensatz zum Austausch von Batterien in batteriebetriebenen Geräten).

Wechselstrom

Bei W. wechselt die Fließrichtung der Ladungsträger (im Gegensatz zum Gleichstrom) in bestimmter Frequenz hin und her. Die Frequenz des W. gibt an, wie oft die Fließrichtung pro Sekunde wechselt. In der Hausstromversorgung geschieht das 50 mal pro Sekunde (50 Hertz).

Wickelfalzrohr

W. ist ein in der Lüftungstechnik bevorzugt eingesetztes Rohrmaterial für die Luftkanäle in Be- und Entlüftungsanlagen. Es hat infolge der geringen Rohrreibung einen niedrigen Strömungswiderstand, weshalb im Rohnetz vergleichsweise geringe Druckverluste auftreten. Dies ist Vorraussetzung für einen leisen und stromarmen Betrieb von Be- und Entlüftungsanlagen.

Wintersmog

W. entsteht bei luftaustauscharmer Wetterlage (Inversion), so dass übermäßig angereicherte Luftschadstoffe nicht in höhere Luftschichten entweichen können. Dabei liegt eine wärmere Luftschicht über bodennaher Kaltluft, so dass der vertikale als auch der horizontale Austausch der Luftmassen behindert ist. Dieser Vorgang tritt vor allem in Ballungsgebieten auf.

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie, bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man zwischen Feuerrungswirkungsgrad, Normnutungsgrad und Jahresnutzungsgrad.
Kurz gesagt wird das Verhältnis zwischen Einsatz und Ertrag beschrieben.

Wohnfläche

Die W. kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der Energieeinsparverordnung.

Wärmeabstrahlung

Die W. (oder Wärmestrahlung) ist eine Form der Wärmeübertragung, die nicht an ein Transportmedium wie Luft oder Wasser gebunden ist. Die Energie der W. ist abhängig von der Oberflächentemperatur, wobei immer der höher temperierte den kälteren Körper "anstrahlt". Die W. wird durch undurchsichtige (opake) Bauteile und Gegenstände unterbrochen und absorbiert. Strahlungswärme ist bei der Wärmezufuhr unbedingt anzubieten, da sie wesentlich zur Behaglichkeit beiträgt.

Wärmebedarf

Der W. ist jene Nettowärmemenge in kWh, die zur Beheizung eines Raumes benötigt wird. Der W. ergibt sich aus dem Produkt der Heizlast und der Zeitdauer der Beheizung. Der W. setzt sich aus dem Transmissionswärmebedarf und dem Lüftungswärmebedarf zusammen.

Wärmebedarfsrechnung

Sie wird vom Planer/Architekten zur Ermittlung der maximal erforderlichen Wärmeleistungen erstellt und dient der korrekten Dimensionierung der Heizanlage.

Wärmebelastung

Die w. ist die Energiemenge, die einem Heizkessel durch den Brennstoff zugeführt wird, bezogen auf den Heizwert des Brennstoffes. Sie wird angegeben in kW.

Wärmebrücke

Die W. ist eine Teilfläche oder ein Bauteil im Haus, die mehr Wärme nach außen ableitet (Transmission) als angrenzende Bauteile. Eine W. entsteht bauartbedingt oder wegen Mängeln in der Planung und Bauausführung. Beispiele für W.n sind ungedämmte Betonsturzträger, Betonpfeiler, Ringanker, Balkonplatten usw.. Die Folge der höheren Wärmeverluste ist eine niedrigere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite. Sie begünstigt das Auftreten von Kondenswasserschäden und von Schimmelpilzen. Wärmebrücke narmes Planen und Bauen ist eine Grundvoraussetzung für enrgiesparende und hygienisch einwandfreie Gebäude.

Wärmedurchgangskoeffizient

U-Wert, früher k-Wert, Einheit: W/(m²K), Watt pro Quadratmeter und Kelvin;
Der W. ist ein Maß für die Wärmemenge, die durch ein Bauteil von einem m² Fläche in Abhängigkeit von der Zeit und dem Temperaturunterschied von der warmen zur kalten Seite abfließt. Je kleiner der W. eines Bauteils, desto besser ist das Wärmedämmvermögen. Kleine W.en erreicht man mit Baustoffen geringer Wärmeleitfähigkeit bzw. durch Erhöhung der Bauteilstärke.

Wärmedurchlasswiderstand

Der W. kennzeichnet den wirkenden Widerstand eines Bauteils bzw. Konstruktion gegen den Wärmedurchgang. Der W. ist der Kehrwert des Wärmedurchgangskoeffizienten.

Wärmedämm-Verbundsystem

Mit W.-V. (Abk.: WDVS) bezeichnet man die Wärmedämmung der Außenwand von Außen, bei der der Wärmedämmstoff, die Anbringung, der Putzträger und der Deckputz bzw. die Verkleidung ein aufeinander abgestimmtes System darstellen. WDVS sind zulassungspflichtig beim Deutschen Institut für Bautechnik.

Wärmedämmung

Eine W. mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute W. wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.

Wärmekapazität

Die W. ist eine materialspezifische Größe. Sie zeigt zeigt, wie viel Wärme durch den Baustoff aufgenommen werden kann. Sehr schwere dichte Stoffe (z.B. schwere Steine) haben eine hohe, leichte Stoffe (Wärmedämmstoffe) haben eine geringe W.. Wasser hat eine besonders hohe W.. Die W. sagt nicht direkt etwas über die wärmedämmenden Eigenschaften von Materialien aus.

Wärmeleitfähigkeit

(auch Wärmeleitzahl) Zeichen λ (Lambda); Einheit W/mK, Watt/pro Meter und Kelvin;
Die W. ist ein Materialkennwert, der für den trockenen Baustoff (Praxiswert) angegeben wird. Je kleiner der Lambda-Wert ist, umso schlechter wird Wärme weitergeleitet und umso besser ist die Wärmedämmung daraus hergestellter Konstruktionen. Baustoffe werden in Abhängigkeit ihrer W. in Wärmeleitfähigkeitsgruppen eingeteilt. Bei gleicher Schichtdicke ist der Baustoff mit kleinerem Lambda-Wert vorzuziehen. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die W. in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. Die Rechenwerte der W. verschiedener Stoffe sind der DIN 4108 zu entnehmen, ergänzende Werte dem Bundesanzeiger.

Wärmeleitfähigkeitsgruppe

Kurzform WLG; Wärmedämmstoffe mit gleicher oder ähnlicher Wärmeleitfähigkeit werden einer W. zugeordnet. Der Aufdruck auf Verpackungen, z. B. WLG 040, weist auf einem Dämmstoff mit der Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/mK hin.

Wärmeleitung

Jeder Stoff leitet Wärme mehr oder weniger gut in Abhängigkeit von der Struktur und der Dichte. Die Weiterleitung beruht darauf, das Wärme die atomare Struktur eines Stoffes in Schwingungen versetzt, die von Atom zu Atom weitergegeben werden.

Wärmemengenzähler

Der W. ist eine Messgerät zur Ermittlung der Wärmemenge, die z.B. mit dem Heizungswasser in einem Heizkreis abgegeben wird. Der W. ermittelt dazu das durchfließende Wasservolumen sowie die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf und errechnet daraus die Wärmemenge (m*c*dt). W. sind einpflichtig (5 Jahre). Sie spielen vor allem bei der gesetzlich vorgeschriebenen Heizkostenabrechnung eine bedeutende Rolle.

Wärmepumpe

Die W. als Heizgerät nimmt auf der Eingangseite Wärme mit geringer Temperatur auf und gibt Wärme mit höherer Temperatur auf der Heizungsseite wieder ab. Ein Arbeitsmittel verdampft infolge der Aufnahme von Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser). Das leicht erwärmte gasförmige Arbeitsmittel wird durch einen Kompressor komprimiert, wodurch es eine höhere Temperatur bekommt. Das in dieser Weise stark erwärmte Arbeitsmittel kann die Wärme an das Heizungswasser übertragen, kühlt sich dabei ab und wird erneut in den Kreislauf geschickt.

Wärmepumpenanlage

Ein W. zur Heizwärmebereitstellung besteht aus dem Wärmepumpe naggregat und der Wärmequellenanlage (z. B. Erdreichkollektoren, Erdsonden o.ä.), sowie der Regelungstechnik, der Heizungsumwälzpumpe ggf. einem Pufferspeicher zur Überbrückung von Abschaltzeiten und einem Warmwasserspeicher.

Wärmequelle

Eine W. ist ein Medium, welches erwünscht oder unerwünscht Wärme über verschiedene Übertragungswege abgibt. Eine nutzbare Wärmequelle für den Wärmeentzug durch eine Wärmepumpe ist z. B. Grundwasser, das Erdreich oder die Umgebungsluft.

Wärmerückgewinnung

Mit W. bezeichnet man einen Vorgang, bei dem Wärme, die ansonsten z.B. mit der Abluft (meist Strom für elektrische Antrieb) die zurückgewonnne Wärmemenge nicht erreicht oder gar übersteigt (primärenergetisch).

Wärmerückgewinnungsrate

Die W. gibt an, wie viel Wärme aus einem abgehenden Medium, z. B. warmer Abluft oder Abwasser, zurückgewonnen wird und an ein zufließendes Medium, z. B. die kühle Zuluft, übertragen wird.

Wärmeschutzverglasung

Die W. besthet aus einem Zwei- oder Drei-Scheiben-Verbundglas mit Edelgasfüllung und einer so genannten Wärmefunktionsschicht. Bei dieser ist die nach außen gerichtete Seite der inneren Scheibe mit einer die langwellige Wärmestrahlung reflektierenden Schicht überzogen. Dadurch wird auch der Wärmeverlust durch Wärmeabstrahlung nach außen begrenzt.

Wärmeschutzverordnung

Die W. ist eine veraltete Verordnung mit verbindlichen Anforderungen an den Wärmeschutz von neuen und die Rekonstruktion von alten Gebäuden. Die Verordnung in der Fassung aus dem Jahre 1995 galt bis zum 31.01.2002, danach trat die Energieeinsparverordnung in Kraft.

Wärmespeicherkapazität

(auch Wärmespeicherzahl, Wärmekapazität); Stoffe bzw. Konstruktionen können Wärme speichern. Die einspeicherbare Energiemenge ist abhängig von ihrer Struktur und Dichte. Die Höhe der W. zeigt, wie lange es dauert, bis sich ein Bauteil erwärmt oder abgekühlt hat. Bedeutung hat die W. bei allen Speicherfragen (Warmwasserspeicher, Heizungswärmespeicher) aber auch bei der Frage wie man ein möglichst gleichbleibendes Inneraumklima sichert (Dachausbauten, sommerlicher Wärmeschutz usw.).

Wärmestrahlung

Die W. ist eine Form der Wärmeübertragung, die nicht an ein Transportmedium wie Luft oder Wasser gebunden ist. Die Energie der W. ist abhängig von der Oberflächentemperatur, wobei immer der höher temperierte den kälteren Körper "anstrahlt". Die W. wird durch undurchsichtige (opake) Bauteile und Gegenstände unterbrochen und absorbiert. Strahlungswärme ist bei der Wärmezufuhr unbedingt anzubieten, da sie wesentlich zur Behaglichkeit beiträgt.

Wärmestrom

Mit W. bezeichnet man den Wärmefluß infolge von Temperaturunterschieden, der in einer bestimmten Zeit von einem Bauteil zum anderen bzw. durch ein Bauteil fließt.

Wärmetauscher

Ein W. (auch Wärmeübertrager) ist ein Gerät, das Wärme eines Mediums an ein anders oder das gleiche Medium übertragen kann, ohne dass sich die Medien dabei vermischen. W. findet man u. a. in Warmwasserspeichern in Form von gewickelten Rohren oder Rohrbündeln zur Übertragung der Heizwasserwärme an das Trinkwasser. In Be- und Entlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung werden z. B. Kanalwärmetauscher zur Entwärmung der Abluft und Übertragung der Wärme an die kältere Zuluft eingesetzt.
Kurz gesagt wird Wärme wird von einem Medium auf ein anderes übertragen, ohne dass sich die Medien direkt berühren.

Wärmeträger

Der W. ist ein flüssiges oder gasförmiges Medium (z. B. Luft, Wasser), mit dem Wärme transportiert wird. Der Wärmeträger in Solarwärmeanlagen ist Wasser, versetzt mit einem Frostschutzmittel. Der Wärmträger in Heizungsanlagen ist in der Regel normales Wasser. In einer Wärmepumpenanlage kann der Wärmeträger auch ein Arbeitsmittel sein (Direktverdampfer).

Wärmeträgertemperatur

Die Wärmeträgertemperatur ist die Temperatur eines Wärmeträgers. Bei Messungen des Schornsteinfegers z.B. ist die Wärmeträgertemperatur die Temperatur des Heizungswassers zum Zeitpunkt der Messung.

Wärmeverteilung

Benötigte Raumwärme muss nicht nur erzeugt, sondern auch bedarfgerecht verteilt werden. Am Einfachsten lässt sich diese Aufgabe mittels Plattenheizkörper erfüllen. Man kann ebenso Flächenheizungen, wie eine Fußbodenheizung, eine Wandheizung oder eine Deckenheizung einsetzen aber auch Randheizleiste nutzen. Je nach System wird für die Wärmeverteilung Heizungswasser als Wärmeträger unterschiedlicher Temperatur benötigt. Niedrigtemperierte Verteilungsysteme haben Vorteile bei der Nutzung von Wärmeerzeugern, die bei tiefen Temperaturen höchste Nutzungsgrade erzielen (Wärmepumpe, Solar, Brennwerttechnik)

Wärmewand

Eine Wärmwand ist eine kleinformatige Heizfläche die einer Wandheizung ähnelt, aber für zusätzliche Strahlungswärme bzw. eine warme Anlehnfläche sorgt.

Wärmeübergangswiderstand

Der Wärmeübergangswiderstand ist der Widerstand, der dem Wärmestrom beim Übergang von einem Medium zum anderen Medium entgegenwirkt.
Eine Außenwand hat beispielsweise einen inneren und einen äußeren Wärmeübergangswiderstand, wobei die Werte abhängig von der Luftgeschwindigkeit sind. Die Kenntnis über den Wärmeübergangswiderstand wird bei der präzisen Ermittlung des U-Wertes eines Bauteils benötigt (Zahlenwerte in der DIN EN 12831).

Wärmeübertragung

Wärme wird wird entweder durch Konvektion, Wärmeleitung und/oder Wärmestrahlung von einem zum anderen Körper übertragen .

wärmeübertragende Umfassungsfläche

Die wärmeübertragende Umfassungsfläche (A), auch Hüllfläche genannt, bildet die Grenze zwischen dem beheizten Innenraum und der Außenluft sowie nicht beheizten Räumen und dem Erdreich. Üblicherweise besteht sie aus Außenwänden einschließlich Fenster und Türen, Kellerdecke, oberster Geschossdecke oder Dach. Diese Gebäudeteile sollten möglichst gut gedämmt sein, weil über sie die Wärme aus dem Rauminneren nach Außen dringt.