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Abgassysteme

Bei der Verbrennung des im Brennstoff vorhandenen Wasserstoffes entsteht Wasser. Je nach der Temperatur des Abgases ist das Wasser gasförmig oder flüssig. Auch in der Luft ist Wasser als Wasserdampf enthalten. Wenn die Temperatur in der Nacht sinkt kondensiert der Wasserdampf. Es bildet sich Tau. Aus diesem Grund bezeichnet man den Temperaturpunkt, an dem an dem der Wasserdampf kondensiert in der Abgastechnik als Taupunkt.

Die Abführung von Abgasen kann also in trockener Betriebsweise oder in feuchter Betriebsweise erfolgen. Die trockene Betriebsweise erfolgt über einen thermischen Auftrieb, der als Zug bezeichnet wird, über einen konventionellen Schornstein. Diese Betriebsweise kommt bei Niedertemperaturkesseln bzw. anderen Kesseln zum Einsatz. Schornsteine bestehen meistens aus Ziegelsteinen, Betonsteinen, Keramik, Ton oder Edelstahl.
In der feuchten Betriebsweise kann die Abführung der Abgase entweder durch thermischen Auftrieb oder durch Abführung durch Überdruck erfolgen. Erfolgt die Abführung der Abgase durch Überdruck bezeichnet man diese Leitung als Abgasleitung.

Abgasleitungen kommen vorwiegend bei gebläseunterstützenden Kesselthermen vor.

Da Abgasleitungen geringeren Temperaturen ausgesetzt sind, bestehen sie meistens aus Glas, Kunststoff, Edelstahl oder Keramik.